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Java-Entwickler setzen verstärkt auf die Cloud

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Laut den Ergebnissen einer Umfrage unter Java-Entwicklern, die die IT-Firma Replay Solutions mit Sitz im Silicon Valley im März durchgeführt hat, planen 36 Prozent der Teilnehmer, dieses Jahr Cloud-Infrastrukturen zu testen oder einzuführen. An der Erhebung des Anbieters von ALM- (Application Lifecycle Management) und QA-Werkzeugen haben über 1100 Entwickler teilgenommen, deren Fokus im Bereich der Java Enterprise Edition (Java EE) anzusiedeln ist. An erster Stelle unter den Cloud-Techniken, die für Deployments genutzt werden sollen, liegt Amazons EC2, gefolgt von Microsoft Azure und Rackspace.

Eine weitere Frage der "2010 Java Platform Survey" wollte herausfinden, wie es sich mit Deployments von Applikationsservern verhält. 2010 planen 50 Prozent der Befragten, den Tomcat-Servlet-Container einzusetzen, gefolgt von IBMs WebSphere (37 %), Oracles WebLogic (22 %) und JBoss (18 %). Als wichtigste Java-Entwicklungsumgebung geht Eclipse mit 66 Prozent hervor. Danach kommen NetBeans (17 %), JDeveloper (12 %) und IntelliJ IDEA (6 %).

57 Prozent lassen ihre Java-Anwendungen unter Windows entwickeln, 35 Prozent sind es, die auf Red Hats oder CentOS-Linux setzen, gefolgt von 18 Prozent Solaris-Anwendern. Große Verbreitung finden die Open-Source-Frameworks Hibernate mit 37 und Spring mit 36 Prozent. Bei der Beantwortung der Fragen waren Mehrfachnennungen möglich. (ane)