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JavaOne: Engine Yard spricht Java

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Die mit Heroku und Rackspace konkurrierende Platform as a Service (PaaS) Engine Yard unterstützt nun nach Ruby, PHP und Node.js (JavaScript) auch in Java geschriebene Anwendungen. Das ist ein konsequenter und nachvollziehbarer Schritt, da Unternehmen zunehmend das Interesse haben, ihre Java-Applikationen Cloud-fähig zu machen, oder beginnen, neue Anwendungen gleich für die Cloud zu entwickeln, und das, obgleich der Betrieb von Java-Anwendungen in Cloud-Umgebungen noch nicht durch die derzeit aktuelle Enterprise-Java-Version abgedeckt ist.

Die zur JavaOne angekündigte Java-Unterstützung hat erst mal Beta-Status, auch geht der Betrieb erst in rund einem Monat los, aber bis dahin kann man sich schon mal den Zugang registrieren. Entwickler finden für das Deployment ihrer Anwendungen eine auf Ubuntu basierende Linux-Distribution, die auf den Betrieb mit der Java Virtual Machine abgestimmt wurde. Außerdem stellt Engine Yard Musterkonfigurationen zur Verfügung. Über eine mit AngularJS und Node.js gebaute Oberfläche bekommen die Anwender Möglichkeiten zur Administration.

Mit der Ankündigung der Java-Unterstützung geht außerdem einher, dass Engine Yard, das zu den ersten PaaS-Betreibern gehört, schon bald Angebote für Oracles Public-Cloud-Angebot bereitstellen will. Dafür ist das Unternehmen mit dem Datenbankriesen schon vor einiger Zeit eine Partnerschaft eingegangen, in deren Rahmen Oracle als Investor bei Engine Yard eingestiegen war. Andere durch Engine Yard unterstützte Cloud-Plattformen sind derzeit Amazon Web Services, Verizon, Windows Azure und Terremark. (ane)