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JavaScript: Die Frameworks Next und Nuxt warten mit Minor-Releases auf

Die auf React beziehungsweise Vue.js basierenden Frameworks Next.js und Nuxt.js bieten jeweils eine handvoll kleinerer Änderungen.

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(Bild: Blackboard/Shutterstock.com)

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Die JavaScript-Frameworks Next.js und Nuxt.js sind in neuen Minor-Versionen erschienenen: Next.js in Version 9.1, Nuxt.js respektive in Version 2.1. Beide bringen lediglich eine Reihe an kleineren Änderungen mit sich. Während Next.js ein Framework zum Erstellen serverseitiger Anwendungen mit der JavaScript-Bibliothek React ist, handelt es sich bei Nuxt.js um ein Framework auf Basis von Vue.js, das zum Entwickeln performanter Universal Web Apps dient.

Entwickler die auf Next.js setzen, können in der neuen Version über zwei neue Verzeichnisstrukturen ihre Applikationen strukturieren. Bislang verfügte das Framework mit pages über ein Verzeichnis, in dem jede Datei automatisch eine eigenständige Route wird – allerdings musste pages dafür im Root-Verzeichnis der Applikation liegen. Nun können Anwender ihren Code im src-Ordner ablegen und dort einen Unterordner für pages erstellen. Das soll für diejenigen Unternehmen sinnvoll sein, die generell eine ähnliche Ordnerstruktur verwenden. Für den Rest bleibt die Struktur optional.

Zusätzlich soll der neue Pfad public den bislang vorhandenen Pfad /static ablösen, da dieser nicht alle Anwendungsfälle bei der Webentwicklung abdecken konnte. Alle Dateien in public werden automatisch auf die Root der Domain gespiegelt, public/rorbots.txt liegt also folglich unter /robots.txt. Da Next.js die bisherige Arbeitsweise von static (static/beispiel.txt war unter /static/beispiel.txt zu erreichen) mit einem Unterordner in public abdecken kann (public/static), gilt static von nun an als veraltet (deprecated).

Ein detaillierter Überblick zu den Neuerungen bietet der Blogbeitrag zum Release.

Das neue Release von Nuxt.js setzt auf das terser-webpack-Plug-in in Version 2. Darüber hinaus setzt das Framework wohl auf eine verbesserte TypeScript-Runtime und hat eine Reihe an Fehlern und Performanceproblemen behoben. Neu ist ebenfalls ein experimenteller Support für Feature Toggling, wodurch Nutzer wohl extrem kleine Builds erstellen können.

Eine vollständige Liste der Neuerungen in Nuxt.js 2.1 findet sich in den Release Notes auf GitHub.

Mehr dazu auf heise Developer:

(bbo)