JavaScript: Electron 8.0 integriert die Rechtschreibprüfung von Chrome

Neben der Integration des Spellcheckers von Chrome liefert Electron 8.0 einige Breaking Changes, die Entwickler beachten müssen.

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JavaScript: Electron 8.0 integriert die Rechtschreibeprüfung von Chrome

(Bild: PopTika/Shutterstock)

Von
  • Björn Bohn

Das von GitHub entwickelte JavaScript-Framework für Cross-Plattform-Anwendungen Electron ist in Version 8.0 erschienen. Neben den üblichen Updates auf neuere Versionen von Chromium, Node.js und V8 verfügt Electron 8.0 nun über die in Chrome eingebaute Rechtschreibprüfung. Außerdem gibt es drei Breaking Changes, die Entwickler beim Umstieg zum neuen Release beachten müssen.

Die Rechtschreibprüfung von Chrome sollte nun laut dem zugehörigen Issue auf einigen Plattformen funktionieren, inklusive Windows 7, 8.1 und 10 sowie macOS 10.14 und 10.15, aber auch auf Ubuntu 18.04 und Fedora. Entwickler können mit session.setSpellCheckLanguages(['en-US', 'fr']) beispielsweise die Rechtschreibprüfung für Englisch und Französisch einschalten.

Darüber hinaus verfügt Electron 8.0 mit --enable-api-filtering-logging über einen Kommandozeilen-Switch, der das Logging für die desktopCapturer- und die remote-APIs einschaltet, um sie blockieren und filtern zu können.

In puncto Breaking Changes sind die Werte, die man über IPC verschickt nun mit einem Structured-Clone-Algorithmus serialisiert. Er soll die Performance deutlich beschleunigen und auch mehr Features beinhalten. Die Latenz für kleinere Nachrichten habe sich laut dem Electron-Team kaum verändert.

Das Offscreen-Rendering-Feature ist vorerst abgeschaltet, da es aktuell keinen Maintainer für dieses Feature gibt. Es ist wohl im Zuge eines Chromium-Updates nicht mehr funktionsfähig. Electron zeigt in der neuen Version ebenfalls den Namen eines Moduls bei den Warnungen von Modulen an, die nicht als Context aware gelten. Das soll das Debugging einfacher machen.

Einen vollständigen Überblick über die Neuerungen bietet ein Blogbeitrag zum Release. (bbo)