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JavaScript: Ember 3.2 hat einen neuen Helper

Das Web-Framework Ember verfügt in der neuen Version über einen Helper zum Erstellen von Bindings in Templates.

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JavaScript: Ember 3.2 hat einen neuen Helper

Version 3.2 des Web-Frameworks Ember ist erschienen. Wie üblich ist damit auch bereits die Beta für Version 3.3 gestartet. Das Release bringt neben einigen Deprecations einen Template-Helper für let mit. Auch für die Projektteile Ember Data und Ember CLI (Command-Line Interface) gibt es einige kleinere Änderungen.

Mit dem neuen let-Template-Helper sollten Entwickler neue Bindings in Templates erstellen können. Er funktioniert dabei ähnlich wie with, aber ohne das konditionelle Rendern des Blocks in Abhängigkeit zu den Werten, die an den Block übergeben werden. Möchte man beispielsweise Vor- und Nachnamen einer Person großschreiben

{{#let (capitalize person.firstName) (capitalize person.lastName)
as |firstName lastName|
}}
Welcome back {{concat firstName ' ' lastName}}

Account Details:
First Name: {{firstName}}
Last Name: {{lastName}}
{{/let}}

kann man firstName und lastName im let-Block verwenden. Dadurch sollen Entwickler Bindings einfach in ein Template einführen können, ohne sie zu Eigenschaften im Controller oder in der Komponente machen zu müssen. Es ist allerdings anzumerken, dass let nur als Block-Helper funktioniert.

Das Ember-Team hat das Lazy-Relationship Parsing repariert, sodass es jetzt mit polymorphen Beziehungen funktioniert. Außerdem haben die Macher die Feature Flags für Ember Data entfernt, da diese alt geworden sind. Für 2018 sind in diesem Bereich neue Wege geplant.

Das Ember Command-Line Interface fügt jetzt die Abhängigkeit zu qunit-dom standardmäßig bei allen Apps und Add-ons hinzu. Das soll die Lesbarkeit von DOM-Aussagen verbessern. Außerdem gibt es ein Update für die emer-cli-qunit-Abhängigkeit, da sich hier ein Fehler bei der Migration von Ember 2.18 auf Ember 3.0 eingeschlichen hatte, der den find-Helper betraf.

Eine vollständige Liste der Änderungen findet sich im offiziellen Blogpost. Im GitHub-Repository für das CLI gibt es außerdem eine genaue Updateanleitung. (bbo)