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JavaScript-Framework: Node.js 0.12 endlich erschienen

Viel länger als geplant dauerte es, bis nun das neue Release des Frameworks zur Entwicklung serverseitiger JavaScript-Programme erschienen ist. Mittlerweile hat man sich gar eines Forks zu erwehren.

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Auf die nun freigegebene Version 0.12.0 hat die Node.js-Community lange warten müssen – vielleicht schon zu lange. Denn die Unzufriedenheit der Anwender über die dem Node.js-Maintainer Joyent zugeschriebene Verzögerung eines größeren Releases des JavaScript-Frameworks zur Entwicklung serverseitiger Programme führte im Dezember 2014 zur Bildung des Forks io.js. Dessen Entwickler hatten ziemlich schnell mit einer ersten Version aufwarten können und dabei den dafür vorgesehenen Termin eingehalten. Seit vergangener Woche ist bereits ein Folgerelease von io.js draußen.

Letztlich mussten Node.js-Entwickler knapp zwei Jahre auf das neue Release warten, nachdem Node.js 0.10 bereits im März 2013 erschienen war (das experimentelle 0.11-Release diente allein der Entwicklung neuer Features, die jetzt in Node.js 0.12 gelandet sind). Damals war sogar von einer Version 1.0 die Rede, derzeit muss die Node.js-Community jedoch froh sein, dass das Tempo der Entwicklung neuer Features wieder zunimmt. Die Konkurrenz durch io.js könnte hierzu beitragen. Unklar ist derzeit noch, wie die miteinander konkurrierenden Produkte zueinander stehen, zumal auch Entwickler an beiden Strömungen mitarbeiten.

Als Highlights von Node.js 0.12 machen die Entwickler Änderungen an der Streams-Implementierung, einen neuen TLSWrap-Mechanismus (Transport Layer Security) und initiale Unterstützung für die ECMAScript Internationalization API 1.0 aus. Andere essenzielle Punkte sind das Rundlaufverfahren für eine bessere Verteilung der Node.js-Programme über die Prozessorkerne und damit verbunden Möglichkeiten zur Performanceoptimierungen wie eine reduzierte Garbage-Collector-Auslastung.

Weitere wichtige Änderungen entnimmt man der Ankündigung oder dem Wiki zu den API-Änderungen. In der ersten ist außerdem wieder von Node.js 1.0 die Rede, das dann für stabile APIs sorgen soll. (ane)