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JavaScript: Mitarbeit an Node.js um eine Hürde erleichtert

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Node.js on the road" haben sich einige Schwierigkeiten für potenzielle Node.js-Nutzer und freiwillige -Mitarbeiter herauskristallisiert, die das Projekt nun angehen möchte.

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In einem Blog-Eintrag hat Node.js-Projektleiter TJ Fontaine über die Erfahrungen berichtet, die er in letzter Zeit beim Zusammentreffen mit den Nutzern der Plattform sammeln konnte. Unter anderem macht die Dokumentation wohl einigen potenziellen Anwendern zu schaffen, da es viele nicht oder unzureichend beschriebene Methoden und Eigenschaften in Node.js gibt.

Auch auf dem Weg zur freiwilligen Mitarbeit liegen den Gesprächen zufolge einige Stolpersteine: Vor allem die Bedingung, ein Contributor License Agreement (CLA) zu unterschreiben, halte etwa im Unternehmensumfeld Interessenten ab. Einer der Gründe hierfür ist der häufig vorgeschriebene Weg über die Rechtsabteilung vor der Unterzeichnung, was den Aufwand im Vergleich zum Gewicht der beizutragenden Änderung meist nicht lohne.

Um dieses Hindernis aus dem Weg zu räumen, hat das Team hinter dem Node.js-Projekt beschlossen, von nun an auch Beiträge von Nutzern ohne unterschriebenes CLA für die Integration zu berücksichtigen. Man habe das CLA im Zuge von Strukturierungsarbeiten wie andere Elemente auch aus Googles V8 übernommen, wo es als Kontrollmöglichkeit und Option für einen eventuellen Lizenzwechsel dient. Da Node.js aber auch in Zukunft unter der MIT-Lizenz geschützt bleiben soll, wäre das CLA unter diesem Gesichtspunkt gar nicht nötig.

Den Punkt der Release-Planung spricht Fontaine in seinem Eintrag zwar an, auf konkrete Pläne oder gar Daten geht er allerdings nicht ein. Es bleibt also weiterhin abzuwarten, wann mit dem Sprung auf Version 1.0 zu rechnen ist. (jul)