JavaScript: So sieht Version 2.0 von Dojo aus

Rund 14 Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung ist die JavaScript-Bibliothek Dojo Toolkit nun in der Version 2.0 erschienen. Die Bibliothek setzt nun auf TypeScript und ermöglicht unter anderem die Verwendung von Web Components

 –  3 Kommentare
JavaScript: So sieht Version 2.0 von Dojo aus
Anzeige

Die quelloffene JavaScript-Bibliothek Dojo Toolkit hat knapp 14 Jahre nach dem ersten Erscheinen ein Update auf Version 2.0 erhalten. Ziel der neuen Version ist es, die Bibliothek zum Bau für zeitgemäße Applikationen einsatzbereit zu machen. Dojo setzt dabei auf das JavaScript-Superset TypeScript und ermöglicht dabei Entwicklern, es in Kombination mit einem beliebigen Framework zu verwenden. Aber auch im Alleingang soll das Dojo Toolkit bereits für aktuelle Standards gerüstet sein.

Der Plan für Version 2 von Dojo wurde erstmals im März 2017 formuliert. Laut den Entwicklern standen Pläne dazu aber bereits seit 2010 im Raum. Die neue Dojo-Version unterstützt nun neben TypeScript auch ECMAScript 2015 oder neuere Versionen. Außerdem können Benutzer mit Dojo Features wie Web Components oder aufstrebende Webstandards wie Intersection Observers, Resize Observers und Web Animations einsetzen. Die Möglichkeit zum Erstellen von Progressive Web Apps (PWA) ist ebenfalls gegeben.

Außerdem verfügt Dojo über ein reaktives Widget-System, das auf einer Virtual DOM (Document Object Model) basiert. Dieses umfasst Meta-Provider, die die Reaktionsfähigkeit für beispielsweise Animationen oder Größenänderungen gewährleisten soll sowie ein Theming-System auf Basis von CSS.Next.

Laut den Entwicklern bietet Dojo einen konstanten State Container für JavaScript-Applikationen, der von Redux- und Flux-Architekturen inspiriert ist. Er verfügt über einen eingebauten Support für häufige Muster, asynchrones Verhalten und eine Wiederherstellen-Funktion. Ebenfalls neu ist ein Command-Line-Interface-Werkzeug, um Applikationen mit Code-Splitting und Build Time Rendering automatisch zu verbessern.

Weitere Informationen zur neuen Version bietet der offizielle Blogbeitrag zur Veröffentlichung. Interessierte Entwickler können mit einigen Tutorien und Beispielprojekten Dojo 2.0 näher kennenlernen. Das komplette Projekt findet sich auf GitHub. (bbo)

Anzeige