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JavaScript: asm.js bald auch in Microsoft-Browsern

Microsofts JavaScript-Engine Chakra soll bald auch mit asm.js umgehen können. Bisher konnte nur Firefox mit der Technik für die besonders schnelle Ausführung von JavaScript-Code aufwarten.

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Seit der Einführung der IE Suggestion Box im Dezember 2014 haben wohl besonders viele Entwickler vorgeschlagen, künftig die JavaScript-Untermenge asm.js im Browser zu unterstützen. Diesem Wunsch nachkommend, hat das Team hinter Microsofts JavaScript-Engine Chakra nun verkündet, dass die Arbeiten an diesem Unterfangen bereits laufen und man in Kontakt zu den Firefox-Entwicklern stehe, um asm.js-Support umzusetzen.

Im März 2013 hatte das Mozilla-Team asm.js erstmals in einem Nightly Build seines Firefox-Browsers ausgeliefert, um die Ausführungsgeschwindigkeit von JavaScript-Code an die von C/C++-Code anzunähern.Viel Aufmerksamkeit erhielt damals unter anderem auch die Portierung der Unreal Engine 3 für das Web mit Hilfe von Emscripten und asm.js. Prinzipiell ist das Subset nicht zum manuellen Schreiben entworfen, sondern soll als Ziel für Compiler und andere Sprachen dienen. So können Entwickler ihren C/C++-Code etwa mit Emscripten kompilieren, um entsprechend konformen Code zu erzeugen.

Die Ausführungsgeschwindigkeit von asm.js-Code soll derzeit 1,5 mal so langsam laufen, wie ihr C/C++-Äquivalent. Da der Code reines JavaScript ist, kann er auch in Browsern laufen, die nicht mit asm.js umgehen können, nur läuft er dort langsamer. Beide Faktoren begrüßen die Chakra-Entwickler und wollen demnächst eine Vorschauversion freigeben. (jul)