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Jenkins Community Survey: Kubernetes und die Cloud machen das Rennen

DevOps und Continuous Delivery gewinnen dem jüngsten Report zufolge unter Jenkins-Anwendern an Bedeutung – ebenso wie die Cloud und Kubernetes.

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Jenkins Community Survey: Kubernetes und die Cloud machen das Rennen

Der mittlerweile fünfte von CloudBees gesponsorte DevOps und Jenkins Community Survey zeichnet ein detailliertes Bild der Trends und etablierten Praktiken unter den Anwendern des Continuous-Integration-Server (CI) Jenkins. Im Vergleich zum Vorjahr hat insbesondere die Popularität von Kubernetes und dem Cloud-Hosting weiter deutlich zugelegt. Rund 78 Prozent der gut 1000 befragten Jenkins-Anwender hosten den CI-Server auf einer Cloud-Plattform. 2017 lag der Anteil noch bei 62 Prozent.

Die derzeit mit Abstand beliebteste Plattform für Jenkins Cluster ist Amazon Web Services (AWS) mit einem Anteil von gut 39 Prozent der Nennungen. Dahinter folgen Microsoft Azure (13 Prozent) und Red Hat Open Shift (11 Prozent). Während VMs die bevorzugte Hosting-Methode sind, verlassen sich gut ein Drittel der Jenkins-Nutzer auf eine Private Cloud (34 Prozent), 22 Prozent arbeiten in der Public Cloud. Eine Hybrid-Cloud-Strategie verfolgen 17 Prozent der Befragten.

(Bild: DevOps und Jenkins Community Survey 2018)

Auf den Einsatz von Container-Technik verlassen sich mittlerweile fast zwei Drittel der Jenkins-Anwender. Docker nimmt dabei mit 79 Prozent die Rolle der bevorzugten Container-Plattform ein. Kubernetes verzeichnet hingegen die größten Zuwachsraten. Mit einem Anteil von 47 Prozent hat sich die Nutzung von Kubernetes gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Daneben spielen noch Amazon ECS (18 Prozent), DockerHub und Docker Swarm (jeweils gut 11 Prozent) eine nennenswerte Rolle.

(Bild: DevOps und Jenkins Community Survey 2018)

Der Jenkins Community Survey macht darüber hinaus deutlich, dass DevOps in immer mehr Organisationen, die mit dem CI-Server arbeiten, eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Während im vergangenen Jahr nur 47 Prozent der Befragten angaben, in einer Organisation tätig zu sein, die aktiv DevOps betreibt, liegt der Anteil im aktuellen Report schon bei 67 Prozent. Gleichzeitig wächst auch die Bedeutung von Continuous Delivery (CD) im DevOps-Umfeld. Der Anteil kletterte im Jahresvergleich von 38 auf 50 Prozent.

Die mit Abstand wichtigsten Einsatzgebiete für Jenkins sind Build Tasks (95 Prozent) und Tests (88 Prozent). Im Hinblick auf das Deployment blieben die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant, zugelegt hat die Jenkins-Nutzung hingegen im Bereich Operations (von 30 auf 39 Prozent). Eine deutliche Lücke klafft aber nach wie vor zwischen der Software Delivery und den Bereichen Security sowie Governance. Während die überwiegende Mehrheit der Jenkins-Anwender Build Tasks selbstverständlich mit dem CI-Server automatisiert, sind es bei den Sicherheits- und Governanceaufgaben bisher lediglich 23 respektive 18 Prozent. (map)