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Jenkins versucht die Skalierbarkeit von Pipelines zu verbessern

Jenkins will mit dem Projekt Cheetah die Skarlierbarkeit von Pipeline verbessern

Jenkins versucht Stabilitäts- und Performanceprobleme der Pipeline-Plug-ins in den Griff zu bekommen. Das Project Cheetah liefert jetzt erstmals Einstellungen für die Plug-ins, die die Geschwindigkeit deutlich erhöhen sollen.

Jenkins hat mit dem Projekt Cheetah begonnen, Skalierungsprobleme der Pipeline-Plug-ins [1] zu beseitigen. Im Kern soll Cheetah bei drei Punkten Verbesserungen zeigen: kleinen Containern, Enterprise-Systemen und allgemeiner Performance.

Wichtigste Neuerung die aus dem Projekt Cheetah entstand, sind die sogenannten Durability-Einstellungen. Damit können Entwickler über ein Drop-Down-Menü aus verschiedenen Modi wählen und dadurch die Performance optimieren. Die Einstellungen können sowohl global für ein ganzes Projekt als auch für individuelle Pipelines vorgenommen werden. In Projekten mit verschiedenen Branches verwaltet eine neue BranchProperty die Einstellungen. Damit lassen sich die globalen Einstellungen pro Branch überschreiben.

Die neuen Durability-Einstellungen in Jenkins

Die neuen Durability-Einstellungen in Jenkins

(Bild: Jenkins)

Mit einer Einstellung auf "Performance-optimized" sollen Performanceeinbußen vermieden werden können. Außerdem reduzieren sich dadurch die Anforderungen an die Speichernutzung. Das soll auch die Stabilität von Jenkins Masters erhöhen.

Genaue Details und Messdaten gibt es in der offiziellen Ankündigung auf dem Jenkins-Blog [2]. Weiterhin ist geplant, das Logging von Pipeline in Zukunft zu verbessern. (bbo [3])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-3976650

Links in diesem Artikel:
[1] https://jenkins.io/doc/book/pipeline/
[2] https://jenkins.io/blog/2018/02/22/cheetah/
[3] mailto:bbo@ix.de