JetBrains Hub 2018.2 wird zum SAML Service Provider

Das Nutzer- und Berechtigungsverwaltungstool lässt sich nun standardmäßig für sichere Verbindungen mit TLS konfigurieren und bietet erweiterte Optionen für das Personal Data Management.

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JetBrains Hub 2018.2 wird zum SAML Service Provider
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JetBrains hat das zweite diesjährige Update seines Nutzer- und Berechtigungsverwaltungstools vorgelegt. Hub 2018.2 ist als zentrales Teamarbeits-Dashboard für YouTrack-, Upsource- und TeamCity-Installationen ausgelegt und bietet in der neuesten Version eine Reihe von Verbesserungen und neuen Funktionen. Die Absicherung von Verbindungen via TLS steht nun standardmäßig schon bei Installationen oder Upgrades durch Upload des Server-Zertifikats zur Verfügung, ohne dass ein Reverse Proxy eingerichtet werden muss. Das überarbeitete Authentifizierungsmodul erlaubt es, Hub als SAML Service Provider zu konfigurieren, sodass Nutzer sich auch mit Zugangsdaten externer SAML Identity Provider einloggen können. Bisher war Hub selbst auch nur als SAML Identity Provider nutzbar, um Anwendern das Einloggen in externe Dienste zu ermöglichen.

Hub als SAML Service Provider. (Bild: JetBrains)

Für den Schutz vor Brute-Force-Angriffen auf den Login bei Hub kam bisher eine IP-Adressen-basierte Drosselung zum Einsatz. Künftig lässt sich die Zahl der Log-in-Versuche unabhängig davon begrenzen und zusätzlich via Googles reCAPTCHA absichern. Die dafür notwendigen allgemeinen Einstellungen finden sich ab Hub 2018.2 außerdem nicht mehr in den System Settings, sondern auf einer eigenen Einstellungsseite, die für alle Authentifizierungsmodule genutzt werden kann. Neue Optionen bieten auch die Einstellungen zum Personal Data Management. Administratoren können auf Anfrage von Nutzern deren hinterlegte Daten nun anonymisieren oder komplett löschen.

Ein Überblick sämtlicher Neuerungen in Hub 2018.2 findet sich in den Release Notes. JetBrains Nutzer- und Berechtigungsverwaltungstool steht ab sofort zum Download parat. (map)

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