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JetBrains MPS 3.0 mit mehr Struktur

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Das tschechische Softwareunternehmen JetBrains hat Version 3.0 seines Meta Programming System (MPS) veröffentlicht. MPS soll Entwicklern eine Hilfestellung beim Erstellen domänenspezifischer Sprachen bieten, um mit ihnen Aufgaben durch die genauere Anforderungsabbildung besser lösen zu können, als es mit einer vorgegebenen Programmiersprache möglich wäre.

Das dritte Major Release des Systems lässt sich nun in die Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA integrieren; es ermöglicht außerdem, Java-Klassen in gleichwertige Elemente der BaseLanguage umzuwandeln, die MPS dann als Teil des Modells speichert. Klarere Projektstrukturen sollen darüber hinaus für bessere Nutzbarkeit sorgen, da es nun nicht mehr notwendig ist, selbsterstellte Klassen, Interfaces und Wurzelknoten der MPS BaseLanguage in einzelne MPS Modelle zu packen.

Mit der neuen Version kommt unter anderem auch eine sogenannte Open API, die Lesezugriff auf Projekte und Modelle bieten soll. Nähere Informationen zu den Veränderungen in MPS 3.0, zu denen auch eine Überarbeitung der BaseLanguage zählt, finden sich auf der JetBrains-Seite. Das Meta Programming System steht unter der Apache-2.0-Lizenz, Quellen und Binaries sind im Download-Bereich der Website verfügbar. (jul)