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JetBrains liefert Updates für Rider und ReSharper Ultimate

Die .NET-Entwicklungsumgebung und die Visual-Studio-Erweiterung liegen nun mit einigen Neuerungen in Version 2018.3 vor.

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JetBrains Rider spricht C# 7.3 und F# 4.5

Im Rahmen der quartalsweisen Update-Runden hat die tschechische IT-Firma JetBrains jetzt die Versionen 2018.3 ihrer .NET-Entwicklungsumgebung Rider sowie der Visual-Studio-Erweiterung ReSharper Ultimate veröffentlicht. Beide Werkzeuge bieten neben zahlreichen Verbesserungen und Fehlerbereinigungen auch eine Reihe neuer Funktionen für Entwickler.

Die Funktion Code Vision stellt Entwicklern im Rider-Editor ergänzende kontextbezogene Informationen bereit. Auf einen Blick lassen sich damit Änderungen im Rahmen der Versionskontrolle nachvollziehen, beispielsweise von Types oder Members. Code Vision liefert darüber hinaus Einblick in bereitgestellte APIs, Erweiterungsmethoden oder auch abgeleitete Typen. Die je nach Kontext variierenden Informationen sind darüber hinaus interaktiv angelegt. Die sogenannten Metrics lassen sich anklicken und geben dann weitere Details frei. Beispielsweise lassen sich die Anmerkungen in der Versionskontrolle durch Klick auf den jeweiligen Autoren umschalten. Den derzeitigen Funktionsumfang von Code Vision fasst ein Blog-Beitrag zusammen.

Code Vision gewährt detaillierte kontextbezogene Informationen.

(Bild: JetBrains)

Die .NET-Entwicklungsumgebung hilft Entwicklern in der neuen Version aber auch beim Umbenennen von Projekten. Um diesen manuell bisweilen aufwendigen Prozess automatisiert und sicher durchzuführen, können Rider-Nutzer nun auf Rename-Project-Refaktorierung zurückgreifen. Die kümmert sich um das Update der Ordner- und Dateinamen, passt Namespaces an und korrigiert gegebenenfalls Referenzierungen.

Als eine weitere Ansichtsoption im Explorerfenster hält nun auch der bereits aus ReSharper bekannte Assembly Explorer Einzug in Rider. Entwickler können damit unter anderen Namespaces und Types in beliebigen Assemblys untersuchen. Der Assembly Explorer lässt sich daher wie ein Cross-Plattform-Decompiler für .NET nutzen, der unter Windows, Mac OS X und Linux arbeitet.

Der Assembly Explorer lässt sich als Cross-Plattform-Decompiler für .NET nutzen.

(Bild: JetBrains)

Rider 2018.3 verspricht außerdem verbesserte Unterstützung für die Sprachen C#, VB.NET, F# und TypeScript sowie das Angular-Framework. Neu sind darüber hinaus Tools für die Android-Entwicklung und ein unter Windows integrierter Performance Profiler. Nähere Details dazu sowie ein kompletter Überblick aller Neuerungen finden sich in der Ankündigung zum neuen Release der .NET-Entwicklungsumgebung.

Zu den wichtigsten Neuerungen in der Visual-Studio-Erweiterung ReSharper Ultimate 2018.3 dürfte die frühzeitige Unterstützung für Visual Studio 2019 zählen. ReSharper lässt sich ab sofort in den Preview-1-Build von VS 2019 integrieren. Vollständigen Support will JetBrains unmittelbar nachreichen, sobald Visual Studio 2019 offiziell von Microsoft freigegeben ist.

Die ebenfalls neue Funktion parameter name soll Entwicklern im Editor detailliertere Hinweise zum Verständnis von C#- und VB.NET-Code liefern. Wird ein Buchstabensymbol in einem Methodenaufruf verwendet, stellt ReSharper dazu Anmerkungen mit dem Namen eines Parameters bereit, um leichter nachvollziehbar zu machen, welchen Wert er repräsentiert.

Wie bei Rider hat JetBrains auch im neuesten Release von ReSharper an verbesserter Unterstützung für verschiedene Programmiersprachen gearbeitet. Dazu zählen unter anderen erweiterte Deconstruction-Funktionen in C# 7, volle Unterstützung aller Features von VB.NET 15.3 und 15.5 sowie TypeScript 3.0. Wer mehr über die Verbesserungen und Neurungen in der Visual-Studio-Erweiterung erfahren möchte, findet im JetBrains-Blog zu ReSharper 2018.3 eine vollständige Zusammenfassung. (map)