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JetBrains stellt Python-Entwicklungsumgebung PyCharm unter Open-Source-Lizenz

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Mit der jetzt freigegebenen Version 3.0 der Python-Entwicklungsumgebung PyCharm geht Hersteller JetBrains den Weg, den das Unternehmen vor einigen Jahren schon bei seiner Java-IDE IntelliJ IDEA gegangen ist. PyCharm wird fortan zusätzlich zur kommerziellen Professional Edition in einer unter der Apache 2.0 Licence stehenden Community Edition angeboten.

JetBrains bietet neben IntelliJ IDEA und PyCharm noch weitere IDEs, die jeweils die Entwicklung mit unterschiedlichen Programmiersprachen wie PHP, Ruby, Objective-C, HTML und JavaScript unterstützen. Für die Open-Source-Legung ausgerechnet der Python-Entwicklungsumgebung habe einerseits gesprochen, dass Python insbesondere in der Open-Source-Community gesetzt sei und in der Wissenschaft gern eingesetzt werde. Andererseits habe sich die Programmiersprache, und das ist der offenbar wichtigere Aspekt, zur Sprache schlechthin entwickelt, mit der Anfänger heute zu programmieren beginnen.

Die Community Edition enthält von einer Entwicklungsumgebung zu erwartende Funktionen wie automatischer Codevervollständigung, Codeanalysen, Refactorings, Debugger, Testrunner und vitualenv-Support. Die Professional Edition unterstützt zusätzlich Techniken wie die Webframeworks Django, Pyramid, Flask und web2py, Googles Platform as a Service App Engine sowie den objektrelationalen Mapper SQLAlchemy. Zur genauen Unterscheidung, was Entwickler in den unterschiedlichen Versionen finden, hat JetBrains eine Vergleichsseite aufgesetzt.

Auf die konkreten Neuerungen in PyCharm 3.0, darunter die Unterstützung neuer Frameworks und Bibliotheken, neue Code-Inspektionen und Sprachinjektionen, gehen die Entwickler im folgenden YouTube-Video ein.

Die Neuerungen in PyCharm 3.0

(ane)