Menü
Developer

Joyent bietet kommerzielle Dienstleistungen für Node.js an

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 1 Beitrag

Das Unternehmen Joyent, Betreiber einer Platform as a Service (PaaS), hat seine kommerziellen Dienstleistungen für Node.js überarbeitet. Der ab Januar 2014 angebotene Node.js Core Support kostet knapp 1000 US-Dollar pro Monat und richtet sich demzufolge vorrangig an Unternehmen, die größere Node.js-Anwendungen betreiben. Er umfasst Support durch Joyent-Mitarbeiter, Performance- und Debugging-Werkzeuge, ein Abonnement der Joyent Cloud und 10 GByte Datenspeicher im Joyent Manta Object Storage. Im Rahmen des Dienstes werden Node.js-Systeme diagnostiziert und die Kunden dann mit Informationen bedient, wie sie etwaige Probleme aus der Welt schaffen können sollen.

Node.js ist ein eventgetriebenes, nicht blockendes I/O-Framework, das auf Googles JavaScript-Engine V8 beruht. Mit ihm lassen sich JavaScript-Programme entwickeln, die sowohl auf dem Client als auch auf dem Server asynchron laufen und per Events miteinander kommunizieren können. Als Vorteil erscheint vielen Entwicklern, dass sie sich bei der Entwicklung ihrer Anwendungen innerhalb einer Sprachwelt bewegen und so konsistentere und stabilere Anwendungen aufsetzen können.

Das 2009 erstmals präsentierte Node.js gilt als derzeit als einer der wichtigsten Trends innerhalb der Softwareentwicklung, erst kürzlich hatte zum Beispiel Microsoft ein Plug-in für Visual Studio veröffentlicht, mit dem sich das Framework aus der Entwicklungsumgebung heraus nutzen lassen kann. Ryan Dahl, der Erfinder von Node.js, arbeitet bei Joyent, hat sich aber aus der eigentlichen Entwicklung am Framework zurückgezogen. Das Unternehmen selbst stellt einige Entwickler ab, die Node.js in nicht unerheblichem Maße vorantreiben.

Joyents Service lässt sich einerseits bei Anwendungen durchführen, die die PaaS des Unternehmens nutzen, andererseits funktioniert er wohl auch in Verbindung mit Node.js-Installationen auf anderen, das Framework unterstützenden Cloud-Plattformen wie Heroku, Windows Azure und Engine Yard. Er soll sich außerdem in jeder "privaten" auf Linux- oder Solaris-Servern laufenden Deployment-Umgegung nutzen lassen. (ane)