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KI: Linux Foundation nimmt Ubers Programmiersprache Pyro unter ihre Fittiche

Die von Uber initiierte probabilistische Programmiersprache Pyro ist ab sofort ein Inkubator-Projekt der LF Deep Learning Foundation.

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KI: Linux Foundation nimmt Ubers Programmiersprache Pyro unter ihre Fittiche

Die LF Deep Learning Foundation (LF DL), ein Unterprojekt der Linux Foundation, nimmt Pyro in ihr Inkubator-Programm auf. Bei Pyro handelt es sich um eine universelle probabilistische Programmiersprache (PPL), die Uber ursprünglich entwickelt hat.

Zu den Anwendern gehören unter anderem Siemens, IBM und diverse namhafte Forschungseinrichtungen beziehungsweise Universitäten wie die Harvard University, das MIT, die Stanford University, die University of Oxford und die University of Cambridge.

(Bild: Pyro.ai)

Pyro ist in Python geschrieben und arbeitet mit der quelloffenen Deep-Learning-Plattform PyTorch zusammen. Die Programmiersprache soll das Beste von Deep Learning und bayesscher Modellierung (Bayesian Modeling) verbinden. Die Projektseite nennt vier Kernprinzipien, die bei der Entwicklung von Pyro im Vordergrund standen und stehen:

  • allgemeingültig: Pyro soll jede berechenbare Wahrscheinlichkeitsverteilung repräsentieren,
  • skalierbar: Pyro soll große Datensätze mit möglichst wenig Overhead im Vergleich zu handgeschriebenem Code verarbeiten,
  • minimal: Pyro soll agil und verwaltbar sein und
  • flexibel: Entwickler und Data Scientists entscheiden, ob sie Automatisierung oder eigene Kontrolle bevorzugen.

Derzeit hat Pyro noch Betastatus. Die Installation setzt Python 2.7 oder Python 3.x sowie das PyTorch-Framework voraus und erfolgt mit dem Paketmanager Pip unter Python 3 folgendermaßen:

pip3 install pyro-ppl 

Wer mit Python 2.7 arbeitet, verwendet pip statt pip3. Der Quellcode ist auf GitHub zu finden. Weitere Details lassen sich dem Blog der Linux-Foundation entnehmen. Einige Tutorials sollen beim Einstieg in die Arbeit mit Pyro helfen. (rme)