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Konsortium für Standards im Internet der Dinge gegründet

Bis zu 50 Milliarden vernetzte Geräte werden für das Jahr 2020 prognostiziert. Die Frage, auf Basis welcher offenen Standards diese miteinander kommunizieren sollen, will das neu gegründete Industrial Internet Consortium angehen.

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Das Internet der Dinge beziehungsweise Internet of Things hat gerade in jüngster Zeit mächtig Fahrt aufgenommen – und das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. So gehen Analysten von bis zu 50 Milliarden vernetzten Geräten aus, die 2020 im Einsatz sein sollen. Eine große Aufgabe ist es hierbei, offene Standards zu entwickeln und zu etablieren, die die Interoperabilität der unterschiedlichen Geräte gewährleisten, dabei helfen, selbst sogenannte Legacy-Systeme Cloud-fähig zu machen, und Möglichkeiten zur Aufbereitung der verfügbaren Daten erschließen. Dieser Aufgabe will sich das neu gegründete Industrial Internet Consortium (IIC) annehmen.

Es ist eine sich gemeinnützig deklarierende Vereinigung, hinter der gleich zu Beginn Industrieschwergewichte wie AT&T, Cisco, General Electric (GE), IBM und Intel als Förderer auftreten. Neben dem Erarbeiten von Standards sollen in Zusammenarbeit auch Referenzarchitekturen, Testumgebungen, Möglichkeiten zum Austauschen und einiges andere mehr geboten werden, die zum Beispiel dazu beitragen können, dass ein Vertrauen in die zunehmend vernetztere Welt entstehen kann.

Mit der Organisation des neuen Konsortiums wurde die Object Management Group (OMG) beauftragt, ein Standardisierungsorgan, das sich unter anderem auch um Standards wie BPMN, ReqIF, UML und SysML kümmert. Einige OMG-Mitglieder sind der neuen Vereinigung schon beigetreten. (ane)