Kostenloses PaaS-Kompendium für den deutschen Markt

Was ist Platform as a Service? Warum setzen zunehmend mehr Softwarehersteller auf PaaS? Auf diese und ähnliche Fragen wollen Crisp Research und Pironet NDH mit ihrem knapp 70-seitigen Kompendium eine Antwort geben.

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Einen umfassenden Überblick zum Status quo von Platform as a Service (PaaS) in Deutschland wollen das Beratungshaus Crisp Research AG und die Cancom-Tochter Pironet NDH mit ihrem kostenlosen PaaS-Kompendium "Platform as a Service – Strategien, Technologien und Anbieter" leisten. Auf 68 Seiten finden Interessierte aktuelle Erkenntnisse rund um die mit PaaS einhergehenden Techniken und ihre Auswirkungen auf die IT-Welt sowie andere Wirtschaftszweige.

Das offenbar anbieterneutral konzipierte Kompendium behandelt zunächst die verschiedenen Terminologien rund um die Softwareentwicklung für das Cloud-Zeitalter, zeigt Einsatzbereiche auf und erklärt die Entwicklungsstadien von PaaS bis hin zu künftig verfügbaren PaaS-Plattformen. Außerdem wollen die Autoren mit ihrem Werk IT-Entscheidern und Anwendungsentwicklern konkrete Hilfen bei der Technologie- und Anbieterauswahl bieten und Strategien für den erfolgreichen Praxiseinsatz von PaaS erläutern.

Mit Platform as a Service entwickeln und betreiben Softwarehäuser ihre Anwendungen für die Nutzung über das Internet. In seinen ersten Ausprägungen existiert PaaS seit 2006. Bislang hätten deutsche Softwarehäuser laut Crisp Research die Angebote der vorwiegend US-amerikanischen Cloud-Provider wenig akzeptiert. Die Hauptgründe hierfür seien Datenschutzbedenken. Seitdem PaaS über hiesige Provider verfügbar sei, nehme die Akzeptanz jedoch rasant zu. Laut René Büst, einem der Autoren, werde PaaS entscheidend dazu beitragen, die digitale Transformation mitzugestalten. Künftig werde die Mehrheit der neuen digitalen Anwendungen auf PaaS-Plattformen entwickelt und betrieben werden, prognostiziert der Senior Analyst bei Crisp Research. (ane)