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Kryptowährung: IOTA fördert Startups im Distributed-Ledger-Umfeld

Die IOTA-Stiftung will zusammen mit dem britischen Startup-Förderer Nova junge DLT-Firmen finanziell und beratend unterstützen.

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Kryptowährung: IOTA fördert Start-ups im Distributed-Ledger-Umfeld

Die in Berlin sitzende IOTA-Stiftung hat eine Partnerschaft mit Nova angekündigt, um Startups im Bereich Distributed-Ledger-Technik (DLT) zu unterstützen. Die Hilfe sieht einerseits Finanzierungen und andererseits ein Mentorenprogramm vor. Unter anderem bekommen die jungen Firmen Zugang zu einem IOTA-Test-Lab.

Das Programm zielt auf Start-ups, die für Distributed Ledger auf das IOTA-Tangle setzen. Das in Liverpool ansässige Nova wurde 2014 gegründet und bezeichnet sich selbst als Cofoundry, was sich frei als Mitbegründungsschmiede übersetzen lässt. Nova hat bisher gut 80 Tech-Startups unterstützt, von denen gut die Hälfte nach drei Jahren weiterhin existieren. Die durchschnittliche Überlebensrate für Startups liegt laut der IOTA-Stiftung nach drei Jahren lediglich bei 10 Prozent. Neben der finanziellen Starthilfe berät Nova die jungen Firmen im ersten Förderjahr in den unterschiedlichen Phasen von der Marktforschung bis zur Produktentwicklung.

IOTA baut anders als viele Kryptowährungen nicht auf einer Blockchain auf. Stattdessen kommt der IOTA-Tangle zum Einsatz, ein gerichteter azyklischer Graph (Directed Acyclic Graph, DAG), bei dem jeder Knoten eine Transaktion repräsentiert. Die Kanten dienen zur Validierung und jeder Knoten weist dazu auf zwei andere Knoten.

Die IOTA Foundation wurde 2015 gegründet und ist seit 2017 eine Stiftung nach deutschem Gesetz. Sie kooperiert unter anderem mit Bosch, der Deutschen Telekom und VW.

Vereinfachter Vergleich von Tanlge (rechts) mit der links gezeigten Blockchain

(Bild: IOTA Foundation)

Weitere Details zur Statup-Initiative der IOTA-Stiftung in Zusammenarbeit mit Nova lassen sich der offiziellen Mitteilung entnehmen.

Siehe dazu auf heise Developer:

(rme)