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Kubernetes Service Catalog: GCP-Dienste finden und nutzen

Google will es Entwicklern einfacher machen, sich von Kubernetes-Clustern aus mit den Diensten der Google Cloud Platform (GCP) zu verbinden. Für diesen Einsatzzweck hat das Unternehmen nun ein neues Service-Framework vorgestellt.

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Kubernetes Service Catalog: Dienste finden und nutzen

Wer Cloud-native Anwendungen auf der Kubernetes-Plattform entwickelt, wird in der Regel auch auf Cloud-basierende Dienste beispielsweise für das Speichern oder Messaging zugreifen wollen. Google will es für die Entwickler nun einfacher machen, ihre Cloud-Anwendungen mit den Diensten der Google Cloud Platform (GCP) zu verbinden. Dazu stellt GCP-Produkt-Manager Chris Call in einem Blogbeitrag ein neues Service Framework namens Kubernetes Service Catalog und den Google Cloud Platform Service Broker vor. Dieser gehostete Dienst, der sich aktuell noch im Beta-Stadium befindet, baut die Verbindung zu einer ganzen Reihe von GCP-Diensten auf.

Direkte Zugriff auf die Dienste der Google Cloud Platform mittels des Kubernetes Service Catalog. (Bild: Google)

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Die neuen Features basieren auf den Kubernetes Catalog SIG und der Open Service Broker API. Entwickler, die mit dem Kubernetes Service Catalog erstmals arbeiten wollen, können diesen auf einem Kubernetes Cluster oder einem Google Kubernetes Engine Cluster installieren. Das Framework nutzt dann den Service Broker, um Entwicklern den Zugriff auf die GCP-Dienste zu gewähren – darunter Google Cloud Storage, BigQuery und Google Pub/Sub.

Das Design des Service Catalog soll es dabei für die Programmierer leicht machen, die ihnen bekannte Umgebung wie beispielsweise die Kubernetes-Kommandozeile einzusetzen, um Service-Instanzen zu entwickeln und sich mit ihnen zu verbinden. So soll es für die Entwickler auch möglich sein, eine solche Instanz mit zwei Kommandos anzulegen und die Sicherheitsrichtlinien zu setzen, um den eigenen Anwendungen den Zugriff auf diese Ressource zu gewähren. Sie brauchen nicht mehr zu wissen, wie sie den entsprechenden Dienst entwickeln und verwalten müssen, um ihn einfach nur zu verwenden.

Die Unterstützung für den Kubernetes Service Catalog soll in den nächsten Tagen in der Google Cloud Console UI bereitstehen. Die Google-Entwickler versprechen zudem, dem Service Broker nach und nach weitere GCP-Dienste hinzuzufügen. Wer weitergehende Informationen zu Verwendung und Einsatz der GCP-Dienste sucht, sollte einen Blick in die Dokumentation werfen. (fms)