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Kubo wird zum Projekt der Cloud Foundry Foundation

Auf dem heute startenden Cloud Foundry Summit Silicon Valley wurde das Projekt Kubo als Incubator-Projekt der Cloud Foundry Foundation aufgenommen. Doch auch andere Unternehmen nutzen die Veranstaltung für Ankündigungen.

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Kubo wird zum Projekt der Cloud Foundry Foundation

Das von Pivotal und Google gemeinsam initiierte Projekt Kubo ist im Zuge des dieser Tage stattfindenden Cloud Foundry Summit Silicon Valley als Incubator-Projekt der Cloud Foundry Foundation aufgenommen worden. Es soll dabei helfen, das Cloud-Foundry-Projekt BOSH in Verbindung mit der Container-Orchestrierungsplattform Kubernetes zu nutzen.

BOSH ist eine sich an DevOps-Teams richtende Verwaltungssoftware, die bei der Automatisierung verteilter Cloud-Foundry-Deployments helfen soll. Dafür bietet es ein Build-Werkzeug zum Aufsetzen virtueller Maschinen sowie Werkzeuge für Konfigurations- und Health-Mangement und das Logging. Kubernestes hingegen ist die vermutlich verbreitetste Container-Orchestrierungsplattform. Das Projekt geht auf Google zurück, das Kubernetes zur Entwicklung an die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) übergeben hatte.

Auf der Roadmap von Kubo steht die Fähigkeit, dedizierte Cluster durch einen Cloud Foundry Service Broker zur Verfügung zu stellen. Entwickler sollen einfach "cf create-service kubernetes" in der Befehlszeile eingeben und darauf einen Cluster erhalten.

Zum Event wurden weitere Ankündigungen gemacht. So ist die Container-Networking-Technik für Cloud Foundry cf-networking-release jetzt in Version 1.0 verfügbar. Betreiber und Applikationsentwickler können die CF-Netzwerkfunktionen für die Container-zu-Container-Kommunikation und zur Konfiguration granularer Richtlinien auf Applikationsebene nutzen und Richtlinien dynamisch anwenden, ohne die Anwendungen neu starten zu müssen. Mit CF Local wird außerdem ein von der Community entwickeltes Projekt vorgestellt, das eine lokale Cloud-Foundry-Erfahrung ermöglichen soll.

Hazelcast IMDG for Pivotal Cloud Foundry nutzt nun das On-Demand Services SDK, das ein Teil des Pivotal Cloud Services SDK ist, um die Funktionen von BOSH 2.0 auszuschöpfen und Instanzen flexibler zu provisionieren. Das Monitoring-Tool für Cloud-Anwendungen DataDog ist jetzt mit Cloud Foundry integriert. Das soll DevOps-Teams das automatisierte Health-Monitoring ihrer Datenbank-Cluster ermöglichen. (ane)