Last- und Performancetests: Gatling 3.2.0 versteht sich auf JMESPath

Die Gatling-Entwickler haben außerdem FrontLine 1.8.0 mit verbesserter Kubernetes-Unterstützung vorgelegt, das nun Gatling 3.2.0 voraussetzt.

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(Bild: Gatling.io)

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Das Last- und Performancetest-Werkzeug Gatling liegt ab sofort in Version 3.2.0 vor. Die Entwickler hinter dem unter der Apache-2-Lizenz stehenden Tools haben sich bei dem aktuellen Release vor allem auf erweiterte Unterstützung für Abfragesprachen konzentriert. Gatling-Anwendern steht nun erstmals die auf JSON zugeschnittene Abfragesprache JMESPath zur Verfügung. Im Unterschied zu JsonPath ermöglicht JMESPath auch Transformation und bringt eine komplette Spezifikation mit.

Verbesserungen in Gatling 3.2.0 werden auch die Nutzer von Pebble-Templates finden. Neu ist unter anderen die Option benutzerdefinierte Erweiterungen zu registrieren. Darüber hinaus können Pebble-Anwender in dateibasierten Vorlagen nun auch eine Vererbungs-Funktion verwenden. Weitere Details zu den Neuerungen im Last- und Performancetest-Werkzeug finden sich in den Release Notes auf der GitHub-Seite von Gatling.

Die Macher von Gatling haben auch ihre Enterprise-Edition FrontLine auf Version 1.8.0 aktualisiert. Gatling FrontLine ist eine Verwaltungsoberfläche für Gatling, die erweiterte Metriken und Funktionen für Integration und Automatisierung bereitstellt. Das neue Release setzt nun Gatling 3.2.0 voraus und bietet unter anderen verbesserte Unterstützung für Kubernetes und Jenkins Crendentials. Nutzer von FrontLine können zudem auf zwei neue Repository Manager zurückgreifen: JFrog Artifactory und Sonatype Nexus sind nun für die Zusammenarbeit mit dem Gatling-Tool angepasst.

Gatling ist vor fast acht Jahren als Testwerkzeug für Webanwendungen angetreten, das eine eigene Domain-Specific Language (DSL) für Testszenarien mit bringt. Technisch setzt Gatling auf der Programmiersprache Scala, der Aktoren-Implementierung Akka und der NIO-Client-Bibliothek Netty auf. Das Last- und Performancetest-Werkzeug bietet dadurch die Voraussetzungen für asynchronen und nicht blockierenden Einsatz.

Siehe dazu auf heise Developer:

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