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Leichtgewichtige NoSQL-Datenbank LiteDB 2.0 veröffentlicht

Die schlanke NoSQL-Datenbank für .NET hat MongoDB als Vorbild und bietet eine ähnliche API. Zu den Neuerungen in Version 2.0 gehört die Verschlüsselung der Datendateien und eine an das Entity Framework angelehnte Fluent API.

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Leichtegewichtige .NET-NoSQL-Datenbank:  LiteDB 2.0 veröffentlicht

LiteDB ist passend zum Namen eine leichtgewichtige, dokumentenorientierte Datenbank (Document Store) in und für .NET. Sie ist 200 KByte groß und bietet Anbindung an die UWP (8.1 und 10) sowie über Xamarin an iOS und Android. Als Vorbild nennt der Autor Mauricio David MongoDB. Entsprechend hat er eine ähnliche API entwickelt. Wie bei der relationalen SQLite besteht die Datenbank aus einer einzigen Datei, die alle Dokumente enthält.

Die frisch veröffentlichte Version 2.0 von LiteDB bietet eine abstrakte Persistenzschicht, mit der Entwickler ihre eigene Schicht zum Persistieren der Daten beschreiben können oder die Datendatei beliebige Streams aufnehmen kann. Außerdem bietet sie eine an das Entity Framework angelehnte Fluent API. Entwickler können die Datendatei zudem mit DES verschlüsseln.

Für bessere Performance soll das Lazy Loading sorgen, das erst dann auf die Datendatei zugreift, wenn die Daten tatsächlich benötigt werden. Der überarbeitete Cache reduziert den Speicherbedarf bei großen Transaktionen. Neuerdings können Entwickler die maximale und anfängliche Größe der Datendatei optional festlegen. Außerdem soll das System besser mit gleichzeitig geschriebenen Daten (concurrent writes) umgehen können.

Die komplette Liste der Neuerungen sowie der Funktionen von LiteDB steht zusammen mit einigen Codebeispielen auf der Projektseite. Ein umfangreiche Dokumentation ist auf GitHub ebenso zu finden wie der Sourcecode. Die kompilierte DLL ist dort im Unterverzeichnis releases abgelegt. LiteDB steht unter der MIT-Lizenz und darf auch in kommerziellen Projekten verwendet werden. (rme)