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Lightbend: Updates für Telemetry und Alpakka Kafka

Telemetry 2.13 unterstützt jetzt Akka 2.6 und die Bibliothek Alpakka Kafka ist in Version 2.0.0 an den Apache-Kafka-Client 2.4.0 angepasst.

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Zum Jahresauftakt 2020 hat Lightbend das zweite Major Release von Alpakka Kafka vorgelegt und Telemetry ein Update auf Version 2.13 spendiert. Während die auf Verbindungen von Kafka mit Akka Streams ausgelegte Bibliothek Alpakka Kafka in der neuen Vollversion unter anderen auf dem Apache-Kafka-Client 2.4.0 aufsetzt, unterstützt die Sammlung an Observability-Werkzeugen für verteilte Systeme nun Akka 2.6.

Die wohl wichtigste Neuerung in Telemetry 2.13 sind Typed Actors, die seit Veröffentlichung von Akka 2.6 als stabil gelten. Lightbend empfiehlt Entwicklern, die neuen APIs standardmäßig anstelle der bisherigen Classic Actors zu verwenden. Typed Actors decken grundsätzlich den gleichen Umfang an Metriken ab, versprechen darüber hinaus aber einen leichteren Zugriff auf Akka und machen es Entwicklern einfacher, etwaige Fehler beim Schreiben von Anwendungen frühzeitig zu erkennen.

Bei der Konfiguration sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten, denn im Unterschied zu den Classic Actors teilen sich alle Instanzen von Typed Actors eine gemeinsame zugrundeliegende Klasse. Ihr jeweiliges Verhalten muss daher individuell über sogenannte Well-typed Behaviors angepasst werden. Dadurch entfällt allerdings auch das bisher nach Klassen geordnete Reporting, während sortieren nach Instanzen und Gruppen weiterhin möglich ist. Um Actors im System dafür geeignete Tags zuzuweisen, können Entwickler nun auf die ebenfalls in Akka 2.6 eingeführten ActorTags zurückgreifen, die beim Anlegen als actor properties(“Props”) definiert werden.

In Telemetry 2.13 sind Lightbend zufolge außerdem noch Fehlerbereinigungen und Verbesserungen eingeflossen, die vor allem Anwendern von Prometheus und Akka Streams spürbare Leistungssteigerungen versprechen sollen. Einen Überblick aller weiteren Neuerungen bietet der Blogbeitrag zur Veröffentlichung.

Rund neun Monate nach dem ersten Meilenstein schickt Lightbend nun Version 2.0.0 von Alpakka Kafka an den Start. Während das auf Akka Streams aufsetzende Projekt Alpakka grundsätzlich die Voraussetzungen einer DSL für reaktive und streamorientierte Programmierung schafft, lassen sich mit dem Konnektor Alpakka Kafka geeignete Verbindungen zwischen Apache Kafka und Akka Streams aufbauen. Mit dem neuen Release unterstützt die Bibliothek nun den Apache Kafka Client 2.4.0, der eine Reihe von Verbesserungen beim Flow-Control-Management bietet.

Neu in Alpakka Kafka 2.0.0 ist auch Producer.committableSink, das sich wie eine Kombination aus Producer.flexiFlow und Committer.sink aufgrund der speziellen Implementierung aber eine bessere Leistung bieten soll. Erstmals integriert haben die Lightbend-Entwickler auch die Unterstützung für Akka Discovery, sodass Alpakka Kafka nun auch unmittelbar für Service Discovery gerüstet ist.

Detailliertere Informationen zu den Verbesserungen und Neuerungen in der Bibliothek finden sich einerseits in den Release Notes wie auch im Akka-Blogeitrag zu Alpakka Kafka. (map)