Lightbend und IBM arbeiten an Plattform für Cognitive Computing

Die Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen soll zu neuen Entwicklerwerkzeuge auf Basis von Lightbends Reactive Platform und IBMs Cloud-Angeboten führen.

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Lightbend und IBM arbeiten an Plattform für Cognitive Computing

(Bild: Lightbend)

IBM und Lightbend sind eine Partnerschaft eingegangen, um gemeinsam Cognitive-Computing-Angebote für Unternehmen zu entwickeln. Lightbend ist das Unternehmen hinter der Programmiersprache Scala, die wiederum die Basis für Frameworks wie Akka, Apache Kafka und Apache Spark stellt. Das Unternehmen mit Stammsitz in San Francisco und Big Blue wollen eine Plattform gestalten, die Werkzeuge für die Datenanalyse, Cognitive Computing, Machine Learning und Data Science bereithalten soll.

Darüber hinaus wird sich IBM auch finanziell an Lightbend beteiligen – um welchen Betrag es sich dabei handelt, ist allerdings nicht bekannt. Die beiden Firmen haben auch früher schon zusammengearbeitet. So ist Lightbend in IBMs Big Data University's Core Curriculum involviert.

Als Zielgruppe der neuen Entwicklungsplattform machen die Partner Java- und Scala-Entwickler aus. Die als strategisch bezeichnete Kooperation soll zu neuen Tools samt Dokumentationsmaterialien führen, die Entwicklern beim Bauen von Java- und Scala-basierten Anwendungen auf Lightbends Reactive Platform helfen sollen.

Derzeitiges Architekturschaubild der Reactive Platform von Lightbend (Bild: Lightbend)

IBM steuert Cloud-Angebote bei, darunter welche für das App-Management, die Watson Data Platform und andere Services zu Themen wie Cognitive Intelligence, Intenet of Things und Security-Belange. Auch soll die Reactive Platform irgendwann in den nächsten Wochen im Paket mit IBMs Application Server WebSphere über die Cloud-Umgebung des traditionsreichen IT-Unternehmens angeboten werden, was bedeutet, dass die Verkäufer von IBM oder Partner des Konzerns die Produkte von Lightbend direkt vertreiben können. (ane)