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Linux Foundation steuert Initiative zu reaktiver Programmierung

Alibaba, Facebook, netifi, Pivotal und Lightbend sind die ersten, die bei der neuen Reactive Foundation mitwirken, um die reaktive Programmierung zu fördern.

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Bisher noch ohne großes Tamtam arbeitet die Linux Foundation mit Unternehmen wie Alibaba, Facebook, netifi und Pivotal an der Bildung der Reactive Foundation. Auf den Zug aufgesprungen ist zusätzlich Lightbend. Die Stiftung will ein formales Open-Governance-Modell zur Unterstützung von Open-Source-Projekten etablieren, die sich auf die reaktive Programmierung beziehen oder sie nutzen. Letztlich geht es auch um den Aufbau eines neutrales Ökosystems rund um die reaktive Programmierung.

Die Schöpfung der gemeinnützigen Stiftung geschieht laut Website vor dem Hintergrund, dass der Aufbau moderner, nativer Cloud-Anwendungen oft reaktive Systeme erfordere, die "responsive, resilient, elastic and message driven" sind. Hier wird auch explizit auf die Prinzipien des Reactive Manifesto genommen.

Als erstes und bislang einziges Projekt der Reactive Foundation finden sich die RSocket-Spezifikation und -Implementierung gelistet, ein Binärprotokoll für die Verwendung bei Byte-Stream-Transfers wie TCP, WebSockets und Aeron. Des Weiteren ist ein geschlossenes GitHub-Repository angelegt. Da es noch keine öffentliche Ankündigung zur Initiative gegeben hat, ist aller Wahrscheinlichkeit mit einer raschen Entwicklung zu rechnen, zumal die junge Foundation weitere Interessenten sucht.

Bei Reactive Programming handelt es sich um ein Paradigma, das auf Datenflüssen und der Weitergabe von Veränderungen basiert, indem sich über den Datenfluss das zugrunde liegende Ausführungsmodell einer Programmiersprache automatisch um die Änderungen kümmert. In Zeiten zunehmend asynchroner und Event-getriebener Anforderungen kann reaktive Programmierung dadurch hilfreich sein, um die Komplexität zu abstrahieren und einfache, wiederverwendbare Funktionseinheiten zu erzeugen.

Siehe dazu auf heise Developer:

(ane)