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Lucidworks erweitert die SQL-Kompatibilität von Fusion

Mit Freigabe von Fusion 4.1 bietet die Suchplattform erweiterte SQL-Fähigkeiten und eine vollständige Integration des UI-Toolkit Fusion App Studio.

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Lucidworks erweitert die SQL-Kompatibilität von Fusion

Lucidworks hat Fusion 4.1 angekündigt. Die Enterprise-Plattform für suchbasierte Analysen auf der Grundlage von Apache Lucene beziehungsweise Solr bietet Entwicklern in der neuen Version eine noch bessere SQL-Unterstützung. Damit sollen nun auch Queries im Bereich von circa 250 Millisekunden möglich werden, die auf maximal acht Collections mit bis zu 2 Milliarden Dokumenten angewendet werden können. Dazu zählen beispielsweise auch Datenbestände aus Business-Intelligence-Tools und Client-Anwendungen wie Tableau, Microsoft Power BI oder Apache Zeppelin. Entwickler erhalten mit Fusion 4.1 insgesamt Zugriff auf eine breitere Palette von Datenquellen zum Indizieren und Analysieren. Unter anderem stehen über Microsoft OneDrive sämtliche Inhalte aus Office 365 parat. Dank des neuen Apache Spark-SQL-Loader lassen sich auch Data Stores wie Hive, Cassandra und HBase in suchbasierte Analysen einbinden.

Um generell die Skalierbarkeit und Performance von Fusion zu verbessern, hat Lucidworks das Cache-Management der Plattform überarbeitet. Einen erhöhten Sicherheitsstandard verspricht darüber hinaus die Unterstützung von Kerberos, die in Version 4.1 nun zur Verfügung steht. Das jetzt vollständig integrierte UI-Toolkit Fusion App Studio steht Entwicklern im Admin-Interface von Fusion zur Verfügung. Dadurch lassen sich sämtliche Prozesse von der Datenerfassung über die Indizierung bis hin zum Deployment einer Anwenderapplikation zentral in Fusion gestalten. Auf den Wunsch zahlreicher Kunden hin hat Lucidworks außerdem das Backend weiter vereinfacht, um die Administration der Suchplattform zu erleichtern. Anwendern stehen nun plattformweit erweiterbare Codeeditoren, anpassbare Bedienfelder sowie eine Autocomplete-Funktion in wichtigen Eingabefeldern zur Verfügung.

Weitere Details zu den Neuerungen in Fusion 4.1 sowie zum Funktionsumfang finden sich im Blogbeitrag und auf der Produktseite. Dort steht die Software auch unter einer dreißig Tage gültigen Testlizenz zum Download parat. (map)