zurück zum Artikel

Machine Learning: Das Programm der Minds Mastering Machines ist online

heise-Angebot
Machine Learning: Programm der Minds Mastering Machines ist online

Ab sofort können sich Interessierte für die zweite Auflage der Konferenz zu Machine Learning und KI anmelden.

Vom 14. bis 16. Mai findet im Congress Center Rosengarten in Mannheim die zweite Auflage der Minds Mastering Machines [1] statt. Nach der ausverkauften Premiere im April 2018 haben die Veranstalter heise Developer, iX und dpunkt.verlag ein größeres Konferenzzentrum ausgewählt. Die Minds Mastering Machines richtet sich mit ihrem technischen Schwerpunkt an diejenigen, die Anwendungen mit Machine Learning erstellen oder ihren Einsatz planen, also Softwareentwickler und -architekten, Data Scientists, Projekt- und Teamleiter sowie Forscher.

Das Thema Künstliche Intelligenz hat inzwischen eine Reife jenseits prominenter Showcases wie Alpha Go erreicht und findet in produktiven Anwendungen statt. Gleichzeitig wächst die Zahl der Cloud-Dienste und Open-Source-Frameworks rund um KI beständig. Für diejenigen, die Machine Learning in Anwendungen einbinden, sind damit allerdings ganz neue technische, aber auch ethische und rechtliche Herausforderungen verbunden. Die Minds Mastering Machines zeigt anschaulich mit dem nun veröffentlichten aktuellen Programm [2], wie schnell die Entwicklungen im Bereich Machine Learning voranschreiten.

Dennoch ist das Thema für viele nach wie vor recht neu, weshalb auch die zweite Auflage einige Vorträge zu den Grundlagen anbietet. Neben einem allgemeinen Überblick über Machine Learning gibt es Einführungen in Unsupervised Learning und in Deep Learning. Zwei Vorträge zeigen, dass sich mit Reinforcement Learning nicht mehr lediglich Highscores in alten Videospielen erzielen, sondern auch logistische Herausforderungen und industrielle Anwendungen steuern lassen.

Einige Sprecher widmen sich der breiten Palette an Tools und Frameworks rund um Machine Learning. Für das im März erwartete TensorFlow 2 stehen sowohl ein Vortrag als auch ein Workshop auf dem Programm. Darüber hinaus gibt es Einblicke in Keras, PyTorch und TensorFlow Probability. Dem Austauschformat ONNX (Open Neural Network Exchange) widmen sich zwei Vorträge auf unterschiedliche Art.

Damit Machine Learning nicht nur graue Theorie bleibt, gibt es zahlreiche Beispiele aus der Praxis unter anderem aus den Bereichen Logistik, Internet der Dinge, Flugzeugbau und Satellite Computer Vision. Außerdem erfahren die Teilnehmer, wie sie konkrete Anwendungen für Textanalyse, Sprachverarbeitung und Bilderkennung erstellen.

Typische Machine-Learning-Anwendungen leben von großen Datenmengen, was nicht erst seit den jüngsten Anpassungen der Datenschutz-Grundverordnung juristische Fragen aufwirft, denen sich die Konferenz ebenso widmet wie den rechtlichen Fallstricken beim Einsatz von KI, die sich beispielsweise durch schädigende Handlungen ergeben.

Ab sofort können sich Interessierte zur Minds Mastering Machines 2019 anmelden [3]. Bis zum 22. März gilt ein Frühbucherrabatt, mit dem sich der reguläre Preis der Konferenztickets von 950 auf 795 Euro reduziert. Die Workshops zu Deep Learning mit TensorFlow 2, neuronalen Netzen mit PyTorch, Textmining sowie einer Einführung in Machine Learning kosten jeweils 495 Euro. Teilnehmer, die einen Workshop zusammen mit dem regulären Programm buchen, erhalten einen Rabatt von 45 Euro. Wer über den Fortgang der Konferenz auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich für den Newsletter eintragen [4] oder den Veranstaltern auf Twitter folgen [5]. (rme [6])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-4297839

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.m3-konferenz.de/?source=11
[2] https://www.m3-konferenz.de/programm.php?source=11
[3] https://www.m3-konferenz.de/jetzt_anmelden.php?source=11
[4] https://www.m3-konferenz.de/newsletter.php?source=11
[5] https://twitter.com/M3_Konferenz
[6] mailto:rme@ct.de