MantisBT 2.8 bietet standardmäßig eine REST API

Die Schnittstelle ist zwar bereits seit einigen Versionen in dem System zum Tracken von Bugs und anderen Issues enthalten, aber erst jetzt per Default aktiviert. Außerdem signiert die Software nun E-Mails mit DomainKeys.

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Von
  • Rainald Menge-Sonnentag

Version 2.8 des Bugtrackers MantisBT bringt neben den üblichen Fehlerkorrekturen und Performance-Optimierungen zwei nennenswerte Neuerungen. Zum einen ist die REST API nun standardmäßig aktiviert, die bereits seit geraumer Zeit Bestandteil der Software ist. Sie wird nun wohl von zahlreichen Nutzern verwendet und ist ausreichend getestet. Seit Version 2.8 lassen sich zudem neuerdings Issues über die issue/updates-URL der REST API aktualisieren.

Eine weitere Neuerung ist der Einsatz von DomainKeys, um die Authentizität der Absender von E-Mails zu überprüfen. Das Protokoll entstand ursprünglich zum Eindämmen des Spam-Aufkommens und von Phishing-E-Mails. Der Einsatz von DKIM-Signaturen (DomainKeys Identified Mail) soll verhindern, dass vom Bugtracker verschickte Mails im Spam-Ordner landen. Des Weiteren haben die Entwickler von MantisBT einige Altlasten wie ungenutzte Konfigurationsoptionen und Code für die ohnehin nicht mehr unterstützte Version 9 des Internet Explorer entfernt.

Parallel zu MantisBT 2.8.0 haben die Macher auch das Maintenance-Release 2.7.1 herausgegeben. Weitere Informationen finden sich im Blogbeitrag. MantisBT basiert auf PHP und trägt mit den Buchstaben "BT" als Akronym für "Bug Tracker" den Haupteinsatzzweck der Software im Namen. Es kommt jedoch nicht nur zur Bearbeitung von Fehlern, sondern auch zum Verfolgen anderer Issues wie Feature Requests zum Einsatz – unter anderem beim Weiterentwickeln der Open-Source-Software selbst. MantisBT steht auf der Projektseite und auf GitHub zum Herunterladen bereit. (rme)