MapR 6.1 bietet neue Funktionen für die Datenbank und das Pub/Sub-System

Neben neuen Python- und Node.js-Clients für MapR-DB liefert das Update der Datenplattform auch Unterstützung für Apache Kafka 1.1 in MapR-ES.

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MapR 6.1 bietet neue Funktionen für die Datenbank und das Pub/Sub-System
Von
  • Matthias Parbel

Um Entwicklern die Arbeit mit AI- und Analytics-Anwendungen auf der Datenplattform noch einfacher und komfortabler zu gestalten, hat MapR mit Veröffentlichung der Version 6.1 eine Reihe neuer Funktionen ergänzt. Die Verbesserungen betreffen einerseits MapR-DB sowie das Pub/Sub-System MapR-ES. Auf Basis des Open Protocol haben die MapR-Macher die Entwicklung neuer Programmiersprachen-Clients für die NoSQL-Datenbank MapR-DB vereinfacht.

Im Zuge der Überarbeitung stellen sie außerdem neue native Clients für Python- und Node.js-Entwickler zur Verfügung. Bisher war der Zugriff auf MapR-DB JSON mit diesen beiden Sprachen lediglich über einen REST-Endpunkt möglich. Ein neuer Array-Operator eröffnet erweiterte Optionen bei der Indizierung und Query von JSON-Arrays (Complex Types). Entwickler sollen dadurch komplexere Datenmodelle mit verschachtelten Strukturen und Arrays entwerfen und in OJAI-Queries nutzen können.

Architektur für den Datenzugriff in MapR.

(Bild: MapR)

Für das Event-Streaming baut MapR-ES auf Apache Kafka auf, ergänzt aber dessen Architektur um zusätzliche Optionen für Storage, Replikation und Security. Das neueste MapR-Release nutzt nun Kafka 1.1, um insbesondere die Entwicklung und Migration von Kafka-Anwendungen auf MapR-ES zu vereinfachen. Als Alternative zu Apache Spark stehen Entwicklern für das Stream Processing in MapR 6.1 nun auch die leichtgewichtigeren KStreams APIs zur Verfügung, die weniger Fachwissen und Kompetenz beim Umgang mit Streamingprotokollen voraussetzen. Darüber hinaus soll KSQL das Verarbeiten von Kafka-Messages in Echtzeit durch eine einfachere SQL-Syntax erleichtern.

Einen detaillierteren Ausblick auf die neuen Funktionen und Verbesserungen in MapR 6.1 hatte Chief Application Architect Ted Dunning bereits vorab in seinem Blogbeitrag angekündigt – darunter auch die erweiterten Zugriffsoptionen auf die in der Plattform gespeicherten Daten via NFSv4 oder die S3 API. (map)