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MapR geht in die Offensive gegen Cloudera und Hortonworks

Das Clarity-Programm verbindet die MapR Data Platform 6.1 mit einem Serviceangebot zum Finden der richtigen Anwendung.

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MapR geht in die Offensive gegen Cloudera und Hortonworks

MapR hat mit Clarity ein Programm angekündigt, das das Plattformrelease MapR 6.1 mit dem StepUp-Serviceangebot verbindet. Clarity soll Kunden bei komplexen Big-Data-Anwendungen helfen und ist durchaus als Offensive gegen die Wettbewerber Cloudera und Hortonworks zu verstehen.

Die MapR-Startseite lässt keine Zweifel an der Motivation hinter Clarity.

(Bild: MapR )

Der Blogbeitrag nennt den Anfang Oktober angekündigten Zusammenschluss von Cloudera und Hortonworks als Motivation für Clarity. Genauer betont er die Unsicherheit, die aufgrund der im Zuge des Mergers angekündigten Cloud-Strategie bezüglich der Hadoop- und Big-Data-Anwendungen in eigenen Rechenzentren entstünden. Clarity ist somit wörtlich als Klarheit zu verstehen, die MapR für Kunden schaffen möchte.

MapR CEO John Schroeder hatte sich bereits direkt nach dem Zusammenschluss der Mitbewerber dazu geäußert, dass sein Unternehmen bereits im Wesentlichen das im Portfolio habe, was Cloudera und Hortonworks im Zuge des Mergers mit einer großzügigen Frist von etwa drei Jahren Entstehungszeit ankündigten.

Konkret handelt es sich bei Clarity um keine neue Technik, sondern die Kombination aus dem im Juni erschienenen Release der MapR Data Platform 6.1 und dem kostenlosen Service-Angebot StepUp. Letzteres enthält die Bewertung der Datenlandschaft und Anforderungen eines Unternehmens, mit dem Ziel, den richtigen Weg für KI-, Cloud-, Container- und IoT-Anwendungen aufzusetzen.

MapR zielt mit der Data Platform auf hybride Umgebungen inklusive IoT Edge.

(Bild: MapR)

Der Blogbeitrag bietet eine ausführliche Gegenüberstellung dessen, was mit Clarity möglich sei, im Vergleich zu den Bedenken hinsichtlich des Cloudera-Hortonworks-Portfolios. Unter anderem betont er die direkte Einbindung von Machine-Learning-Anwendungen. Ebenso sei die MapR-Plattform von Haus aus auf hybride beziehungsweise Multi-Cloud-Umgebungen ausgelegt, während es beim Wettbewerb nicht möglich sei, Daten zwischen dem Rechenzentrum und Cloud-Umgebungen zu synchronisieren.

Als weiteren Vorteil hebt der Beitrag die Integration von Containern und Kubernetes hervor, während weder Cloudera noch Hortonworks derzeit eine klare Container-Strategie hätten. Unsicherheit entstünde für Kunden zudem in den Bereichen Verwaltung und Security durch überlappende beziehungsweise konkurrierende Produkte wie Sentry und Ranger.

(rme)