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Mercurial 2.0 kann mit großen Datenbeständen umgehen

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Das verteilte Versionskontrollsystem Mercurial führt in Version 2.0 die Largefiles-Erweiterung ein, mit der Entwickler auch mit Datenbeständen von mehreren Hundert MByte umgehen können sollen. Das funktioniert dadurch, dass die Daten in einem zentralen Speicher abgelegt und nur bei Bedarf geholt werden.

Geändert haben die Entwickler des Open-Source-Systems das Handling von Subrepositories mit noch nicht eingecheckten Änderungen. In dem Fall bricht Mercurial jetzt den Commit ab. Ebenfalls neu ist das "graft"-Kommando, mit dem sich einzelne, aus anderen Entwicklungszweigen kopierte Änderungen durchführen lassen, ohne dass man die Branches miteinander abgleichen muss. Dadurch könnte das Zurückportieren von Änderungen zwischen den einzelnen Entwicklungszweigen einfacher vonstatten gehen. Weitere Neuerungen findet man in der "What's new"-Webseite zu Mercurial 2.0.

Mercurial 2.0 wird als Feature-Update bezeichnet. Solche Releases erscheinen bei dem Versionskontrollsystem im halbjährlichen Turnus. (ane)