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Microservices: Apache ServiceComb bekommt 1.0-Releases

Beim Framework zum Erstellen von Microservices vollziehen das zentrale Service-Center und das Java-Chassis den Sprung auf Version 1.0.0.

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Microservices: Apache ServiceComb bekommt 1.0-Releases

Die Entwickler von Apache ServiceComb haben Version 1.0.0 des Service-Centers und des Java-Chassis veröffentlicht. Damit erreichen zwei wichtige Komponenten des Microservices-Frameworks die Versionsnummer, die auf ausreichende Stabilität für den produktiven Einsatz hindeutet. ServiceComb zielt auf das Rapid Development von Microservices-Anwendungen.

Das Service-Center ist eine Registry mit Funktionen zum Finden und Verwalten der einzelnen Microservices. Als Schnittstelle setzt es auf die OpenAPI-Spezifikation. Es bietet Funktionen für das Überwachen der Metriken über Prometheus und Tracing sowie ein Webportal für die Verwaltung der Services. Binaries sind für Linux, Windows und Docker verfügbar.

Das Java-Chassis ist das Software Development Kit (SDK) zur Entwicklung passender Microservices in Java mit Methoden für das Registrieren, Auffinden und dynamische Routen von Diensten. Neben Java unterstützt ServiceComb auch Googles Programmiersprache Go. Das auf dem Go-Micro-RPC-Framework aufgebaute Go-Chassis hinkt aktuell mit der Versionsnummer 0.7 dem 1.0-Release hinterher und ist derzeit kein Unterprojekt und nicht auf der Projektseite verlinkt.

Apache ServiceComb befindet sich derzeit in der Inkubationsphase bei der Apache Software Foundation. Huawei hatte das Projekt, das im Rahmen der Cloud Service Engine entstanden ist, im Dezember 2017 an die Foundation übergeben. ServiceComb ist auf gute Skalierbarkeit und schnelle Entwicklungszyklen ausgelegt.

Details und Änderungen zu den 1.0.0-Version lassen sich den Release Notes entnehmen. (rme)