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Microservices: Steeltoe 2.0 passt sich ASP.NET Core 2.0 an

Im Zuge der grundlegenden Änderungen in ASP.NET Core 2.0 hat Pivotal sein Projekt Steeltoe 2.0 nachgebessert, um .NET-Entwickler auf der Plattform beim Bau von Microservice-Apps für Cloud Foundry zu unterstützen.

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Microservices: Steeltoe 2.0 passt sich ASP.NET Core 2.0 an

Mit dem vor zwei Jahren gestarteten Open-Source-Projekt Steeltoe stellt Pivotal .NET-Entwicklern eine Plattform zur Programmierung von Cloud-Native-Microservices zur Verfügung. Die Client-Libraries von Steeltoe unterstützen dabei Services von Cloud Foundry, aber ebenso Netflix Eureka, Hystrix und Spring Cloud Config Server. Pivotal kündigt nun Steeltoe 2.0 an, dessen wesentliche Neuerungen vor allem Anpassungen an ASP.NET Core 2.0 umfassen.

In ASP.NET Core 2.0 hatte Microsoft im vergangenen Jahr einige Konzepte erneut über den Haufen geworfen – beispielsweise die Bereiche Authentifzierung und Benutzerverwaltung, die in den Vorversionen als Middleware umgesetzt waren, nun aber als Services zum Einsatz kommen. Pivotal hat sich daher bei der Fertigstellung von Steeltoe 2.0 nicht nur im Hinblick auf die Versionsnummern um Anpassung bemüht, sondern auch mit der API-Kompatibilität zu vorangegangenen Versionen brechen müssen. Steeltoe Libraries bieten künftig in der Regel zwei Packages an: „Base“ und „Core“.

Während die „Base“-Packages vor allem für Konsolen-Apps ausreichend sind, stellen die „Core“-Packages spezielle Methoden zur Verfügung, um ASP.NET Core-Features nutzen zu können – beispielsweise Middleware und das Dependency-Injection-Framework. Ergänzend hat Pivotal die Namensgebung und Struktur der NuGet Packages überarbeitet, sodass Entwickler die verschiedenen Packages leichter zuordnen können.

Neu in Steeltoe 2.0 ist unter anderem auch eine CredHub API, mit der Entwickler auf das in Cloud Foundry integrierte Open-Source-Tool CredHub zugreifen können, um beispielsweise Passwörter, Zertifikate und SSL-Schlüssel zu verwalten. Eine komplette Übersicht aller Neuerungen in Steeltoe 2.0 findet sich in den Release Notes. Entwicklern, die sich im Detail mit dem Pivotal-Tool und der überarbeiteten Projektstruktur vertraut machen wollen, sei die Dokumentation empfohlen, sowie das GitHub Repository. (map)