Microsoft Azure: Schonfrist für die Ablösung des Access Control Service

Zum 7. November wird ACS eingestellt. Microsoft gewährt Kunden für die Migration auf alternative Authentifizierungen aber eine Fristverlängerung bis Februar.

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Änderungen in der Authentifizierung an Microsofts v2.0 App Model

Wie im Azure-Blog bereits Anfang vergangenen Jahres angekündigt, stellt Microsoft den Access Control Service (ACS) zum 7. November 2018 komplett ein. Azure-Anwender, die einen ACS-Namespace eingerichtet haben oder ACS für die Authentifizierung in einem anderen Dienst wie Azure Service Bus, Azure Relay, Azure Media Services oder Azure Backup verwenden, müssen bis zu diesem Termin auf Alternativen ausweichen. Um den gegebenenfalls aufwändigen Migrationsprozess zu unterstützen, hatte Microsoft einen ACS-Migrations-Ratgeber zusammengestellt, der detaillierte Informationen zu den Migrationsoptionen bietet – inklusive eines Vergleichs des Funktionsumfangs der verschiedenen alternativen Dienste.

Da sich der Umstellungsprozess im Einzelfall, angesichts des teilweise erheblichen Programmieraufwands, aber offenbar doch als recht schwierig erweist, räumt das Unternehmen seinen Kunden nun noch eine Schonfrist bis zum 4. Februar 2019 ein. Wie Jay Lu, Senior Product Manager für Identity Services, im Blog-Beitrag betont, haben sich einige Kunden an Microsoft gewandt, weil sie zwar die ACS-Migration eingeleitet haben, sie aber nicht bis zum 7. November werden abschließen können. Um nicht Gefahr zu laufen, dass ab dem Stichtag im November Anfragen in den ACS-Namespace ins Leere laufen, können Betroffene ab sofort eine Fristverlängerung im Managementportal des Namespace beantragen. Die notwendige Vorgehensweise ist im Blog-Beitrag zusammengefasst. (map)