Microsoft: Neue Entwicklertools für KI, IoT und Machine Learning

Zur diesjährigen Konferenz Microsoft Connect(); kündigt der Konzern eine Reihe von Erweiterungen für die Entwicklerarbeit in der Cloud an — von Visual Studio bis zur Azure Plattform.

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Connect();: Microsofts Online-Konferenz findet vom 15. bis 17. November statt

(Bild: Microsoft)

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Anlässlich der derzeit stattfindenden Microsoft Connect(); erläutert Scott Guthrie, Executive Vice President, wie das Unternehmen Softwareentwickler bei ihrer Arbeit für Cloud- und Edge-Applikationen noch gezielter unterstützen will: mit neuen Tools, die plattformübergreifend auf jedem Device und mit beliebigen Datenquellen genutzt werden können. Die Ankündigungen reichen von einer neuen Analytics-Plattform, über Erweiterungen von Visual Studio für die Teamarbeit bis hin zu neuen Tools für das Internet of Things (IoT), künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML).

In Zusammenarbeit mit dem Team von Apache Spark hat Microsoft Azure Databricks (aktuell als Preview) entwickelt. Eine Self-Service-Analytics-Plattform, die auf Apache Spark basiert und nativ mit wichtigen Azure-Komponenten wie Azure SQL Data Warehouse, Azure Storage, Azure Cosmos DB, Azure Active Directory sowie Power BI integriert werden kann. Darüber hinaus stellt Microsoft, zunächst ebenfalls als Preview, ein neues API für Azure Cosmos DB zur Verfügung, mit dem sich Cassandra as a Service anbinden lässt. Als neues Mitglied in der MariaDB Foundation arbeitet der Konzern aus Redmond an einer Implementierung von Azure Database for MariaDB — eine Preview soll in Kürze vorgestellt werden.

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Ab sofort verfügbar ist das Visual Studio App Center, mit dem Entwickler ihre Applikationsprojekte in Objective-C, Swift, Android Java, Xamarin und React Native einfacher verwalten können sollen. Microsoft verspricht ein beschleunigtes Application Lifecycle Management. Der komfortableren Zusammenarbeit an gemeinsamen Codeprojekten dient Visual Studio Live Share. Über individualisierte Editoren bzw. IDEs können Entwickler auf den Code zugreifen, schreiben und debuggen. Azure DevOps Projects hilft bei der Einrichtung kompletter DevOps Pipelines für die Anbindung an Azure Services. Ohne spezifische Vorkenntnisse sollen Entwickler damit binnen weniger Minuten Git Repositories aufsetzen und automatisierte Build und Release Pipelines einrichten können.

Der dritte Schwerpunkt der Neuankündigungen betrifft die Bereiche IoT, KI und ML. Mit neuen Werkzeugen und APIs will Microsoft Entwickler gezielt dabei unterstützen entsprechende Algorithmen und Modelle in ihre Applikationen zu integrieren und anzuwenden. Dafür stellt beispielsweise Visual Studio Tools for AI die passenden Werkzeuge für KI-Modelle zur Verfügung, die über entsprechende Updates von .NET-Entwicklern direkt genutzt werden können. Mit Azure SQL Database Machine Learning (Preview) führt Microsoft R-Modelle als integralen Bestandteil der SQL-Datenbank ein. Data Scientists können dadurch neue Modelle in Azure Machine Learning entwickeln, trainieren und direkt in Azure SQL Database anwenden. Azure IoT Edge (Preview) schließlich soll die KI- und ML-Fähigkeiten auch an den „Rändern“ des Internet der Dinge verfügbar machen. (map)

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