Microsoft erweitert Project Rome auf iOS

Nach Android bekommt jetzt auch Apples mobiles Betriebssystem ein SDK für Microsofts Project Rome, das Anwendungen und Dienste über mehrere Endgeräte auch jenseits der Windows-Plattform verbindet.

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Microsoft erweitert Project Rome auf iOS
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Anfang des Jahres hatte Microsoft das Android SDK für Project Rome vorgestellt und das anfangs rudimentäre Kit kurz darauf erweitert. Nun hat das Team das passende Software Development Kit für iOS veröffentlicht. Project Rome soll Anwendungen und Dienste über diverse Endgeräte unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem miteinander verbinden. Dabei geht es nicht um Cross-Platform-Entwicklung hinsichtlich einer gemeinsamen Codebasis für mehrere Anwendungen, sondern um die Kommunikation der Geräte untereinander. So können iOS-Entwickler damit Apps schreiben, mit denen sich Windows-Anwendungen steuern lassen.

Als Beispielanwendung verwendet Microsoft eine Musik-App namens Contoso, die es zunächst als separate Apps für Windows-Geräte wie PC oder XBox und Smartphones mit Android und iOS gibt. Project Rome bringt zwei APIs, um die Anwendungen untereinander zu verbinden: Die RemoteSystems-API dient dazu (Windows-)Geräte zu finden, auf der die Abspielsoftware läuft. Anschließend lässt sich über die RemoteLauncher-API die Musikwiedergabe auf den gefundenen Geräten steuern. So können Endanwender die Musik, die sie gerade auf dem Smartphone hören, beispielsweise an den heimischen PC übergeben.

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Weitere Details sowie ein kurzes Codebeispiel finden sich im Blogbeitrag. Außerdem hat Microsoft das GitHub-Repository von Project Rome um die iOS-Dokumentation und das SDK ergänzt. (rme)

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