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Microsoft stellt Expression-Marke ein, zwei Komponenten gibt's jetzt kostenlos

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Microsofts Expression (hier das Studio 4 Ultimate, das zuletzt ab 100 Euro verkauft wurde) -- nun gibt es die meisten Komponenten kostenlos

(Bild: Microsoft)

Der Softwarekonzern Microsoft hat ohne viel Aufhebens den Verkauf seiner Expression-Produktfamilie geschlossen. Unter dem Dach der erstmals 2005 eingeführten Marke versammelten die Redmonder Software zum Entwickeln von Webseiten und Windows-Anwendungen, in deren Zentrum das 2007 debütierende Expression Studio stand. Zum Abschied hat Microsoft nun mit Expression Design 4 und Expression Web 4 zwei Komponenten des Softwarepakets erstmals zum kostenlosen Download freigegeben, für die es aber keinen technischen Support geben wird.

Das Werkzeug zum Entwickeln von Oberflächen Expression Blend war zu einem früheren Zeitpunkt bereits in Microsofts derzeit aktuelle Entwicklungsumgebung Visual Studio 2012 integriert worden. Das sogenannte "Blend for Visual Studio 2012" wird in dem Kontext als Design-Umgebung zum Erstellen von Apps für den Windows Store und Windows Phone angepriesen. Darüber hinaus hat Microsoft die fertige Unterstützung für Windows Presentation Foundation (WPF), Silverlight und SketchFlow für das zweite Update von Visual Studio 2012 voraussichtlich im Februar des nächsten Jahres versprochen. Als einziges eigenständiges Produkt soll vorerst Expression Encoder 4 Pro weiter vertrieben werden, hierfür gibt es schon länger eine abgespeckte Version zum kostenlosen Download.

Für Besitzer einer Lizenz des derzeit aktuellen Expression Studio 4 hat die Veränderung vorerst keine Konsequenzen, da der Mainstream-Support wie geplant noch bis 2015 läuft, und auch danach gibt es noch bis 2020 im Preisumfang erweiterte Dienstleistungsangebote seitens Microsoft. (ane)