Microsoft veröffentlicht Pläne für Visual Studio 2019

Microsoft stellt die Weichen für die nächste Hauptversion der Entwicklungsumgebung: Visual Studio 2019. Die Nutzer sollen mehr Einfluss bekommen.

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Microsoft veröffentlicht Pläne für Visual Studio 2019

John Montgomery, Program Manager für Visual Studio, hat in einem Blogbeitrag die Pläne für die nächste große Version der Entwicklungsumgebung angekündigt. Der Fokus des Teams soll wie bisher darauf liegen, Visual Studio schneller, zuverlässiger und in der Benutzung einfacher zu machen. Wirklich konkrete Informationen zur neuen Version gibt es allerdings noch nicht. Montgomery spricht lediglich davon, dass Entwickler bessere Refactorings und Navigation, mehr Möglichkeiten im Debugger sowie eine schnellere Solution Load und schnellere Builds erwarten können.

Zusätzlich dazu verspricht er, den Fokus auf Live Share, eine Erweiterung für die Zusammenarbeit eines Teams, weiterhin bestehen zu lassen. "Sie können erwarten, dass wir die Grenzen der Produktivität von Individuen und Teams weiter vorantreiben – mit Features wie IntelliCode, das Entwickler mit künstlicher Intelligenz bei ihrer Arbeit unterstützt", so Montgomery. Der Umstieg auf Visual Studio 2019 soll dabei einfach gestaltet werden. Previews der neuen Version können direkt neben Visual Studio 2017 laufen und sollen außerdem kein neueres Betriebssystem erfordern.

Ein genaues Datum für die neue Version steht noch nicht fest. Allerdings soll Visual Studio 2019 nach Erscheinen mit häufigen kleineren Updates gefüttert werden. Microsoft habe gelernt, dass ein konstanter Einfluss des Feedbacks der Nutzer für die Entwicklungsumgebung sehr wichtig sei. Laut Montgomery soll die von ihm verfasste Ankündigung ein weiteres Beispiel davon sein. Auch wenn es noch wenig konkretes zu sagen gibt, müsse man die Community eben rechtzeitig informieren. Wer die genauen Pläne direkt beim Erscheinen sehen will, sollte die offizielle Roadmap im Auge behalten. (bbo)