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Microsofts SQL Server 2008 R2 ist Cloud-fähig

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Microsoft hat im Rahmen unterschiedlicher Launch-Events die Datenbanksoftware SQL Server 2008 R2 vorgestellt. Die neue Version lässt sich durch Microsofts relationale Datenbank SQL Azure in die Cloud erweitern. Die Datenbank ist Bestandteil der seit Anfang Februar 2010 vertriebenen Cloud-Plattform Azure. Weitere Neuerungen betreffen die Bereiche Datenintegration und -transformation, Data Warehousing und die multidimensionale Analyse. Administratoren können mit SQL Server 2008 R2 die Datenbankanwendungen, -Instanzen oder -Server zentral überwachen und verwalten.

Unter den unterschiedlichen Editionen befinden sich mit Datacenter und Parallel Data Warehouse zwei neue. Mit dem Datacenter lassen sich mehr als 25 Instanzen verwalten und mehr als 256 logische CPUs nutzen. Das kommende Parallel Data Warehouse ist eine Kombination aus Hard- und Software, die mehrere hundert Terabytes Daten verarbeiten kann und Star-Join-Abfragen bietet sowie per Change Data Capture Datenänderungen verfolgt.

SQL Server 2008 R2 will auch die Entwicklung sowie Installation von Anwendungen vereinfachen und sorgt für eine modifizierte Unterstützung von Hyper-V mit Live-Migration in Windows Server 2008 R2. Die neue Version 3.0 des Report Builder bietet neue Diagrammtypen und eine "Report Part Gallery". Sie erlaubt das Veröffentlichen von Teilen eines Berichts via Report Server, sodass andere Anwender sie weiterverwenden können. Die Funktion SQL Server Master Data Services unterstützt die Datenkonsistenz in unterschiedlich gearteten Systemen. SQL Server Streaminsight soll hochskalierbare, komplexe Event-Stream-Bearbeitung ermöglichen.

Ab Mai lässt sich die Technik zur Verwaltung von Informationen über Microsofts Vertriebs- und Partnerkanäle beziehen. Weitere Informationen zur neuen Version finden sich auf der //www.sqlserverlaunch.com:Website zum Lauch des SQL Server. (ane)