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Mit Googles PerfKit das Verhalten von Cloud-Anwendungen messen

Mit PerfKit Benchmarker und PerfKit Explorer stellt der Konzern zwei Werkzeuge als Open-Source-Werkzeuge zur Verfügung, durch die man Einblicke in die Performance von Cloud-Applikationen erhält.

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Google hat unter dem Namen PerfKit ein Framework unter die Apache Software Licence gestellt, mit dem sich das Verhalten von Cloud-Anwendungen überblicken lassen soll. Perfkit besteht aus zwei wesentlichen Komponenten: PerfKit Benchmarker und PerfKit Explorer.

Der Benchmarker ist das Messsystem selbst. Mit ihm lassen sich Standardmetriken wie Durchsatz, Latenzzeit und Overhead sowie grundsätzliche Angaben zur Provisionierungszeit heranziehen. Der PerfKit Explorer ist hingegen ein Werkzeug zur Visualisierung der Performancedaten einer Cloud-Anwendung. Mit PerfKit lassen sich rund 20 Benchmark-Tests durchführen. Des Weiteren gibt Google an, dass das Tool die gesamte Zeit während des Bereitstellens neuer Cloud-Ressourcen überprüfen kann, eine Sache, die die meisten anderen Benchmarks in dem Umfeld anscheinend bisher nicht berücksichtigen.

Die PerfKit-Werkzeuge sind nicht nur in Verbindung mit der eigenen Compute Enline zu nutzen, sondern auch schon mit Amazon Web Services und Microsofts Azure-Cloud. An ihrer Entwicklung waren wohl auch Angestellte von Unternehmen wie ARM, Canonical, Cisco, Intel, Microsoft, Rackspace und Red Hat beteiligt. (ane)