Monitoring: Grafana liefert ein Performance-Update mit Loki 1.3

Grafanas Log-Aggregationssystem Loki hat in Version 1.3 ein neues Query-Frontend an Bord, das die Performance verbessern soll.

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Monitoring: Grafana liefert ein Performance-Update mit Loki 1.3

(Bild: NicoElNino/Shutterstock.com)

Von
  • Björn Bohn

Das Unternehmen Grafana hat Version 1.3 des Log-Aggregationssystems Loki veröffentlicht. Das erste Release des Jahres des noch recht jungen Projekts soll vor allem die Performance verbessern. Dazu hat das Entwicklerteam ein Query-Frontend eingebaut – zumindest wenn Anwender Loki für Microservices einsetzen. Das Frontend soll dabei in der Lage sein, die Querys nach der Bearbeitungsdauer zu sortieren. Dadurch soll das System größere Querys aufspalten können und so dank eines parallelen Ablaufs die Arbeiten schneller erledigen.

Loki ist ein vom Monitoring-Werkeug Prometheus inspiriertes Tool zum Analysieren und Visualisieren von Logs. Es indiziert dabei nicht den Inhalt der einzelnen Logs, sondern lediglich eine Sammlung an Labeln für jeden einzelnen – dadurch versprechen sich die Entwickler einen kosteneffizienten Ablauf. Es soll vor allem gut für das Verwalten von Pod-Logs der Container-Orchestrierung Kubernetes sein und integriert sich mit Grafana zum Darstellen der Informationen.

Neben dem Query-Frontend bietet das Werkzeug in der neuen Version außerdem einen konfigurierbaren Kompressionsalgorithmus. Entwickler können somit neben gzip auch LZ4 und Snappy einsetzen, je nachdem welcher Algorithmus die eigenen Anforderungen am besten erfüllt. Durch eine zusätzliche Konfigurierbarkeit der Chunk-Größe sollen Querys und Storage-Systeme mit weniger Overhead zu kämpfen haben.

Eine detaillierte Auflistung der Änderungen befindet sich im Grafana-Blog. Interessierte Entwickler können Loki via Docker Images, Helm Charts oder Jsonnet installieren. Weitere Informationen bietet das GitHub-Repository. (bbo)