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Mono 3.6 bringt verbesserten Profiler

Für die nun veröffentlichte Version der Laufzeit- und Entwicklungsumgebung Mono haben die Entwickler unter anderem den Klassenbibliotheks-Build einem Refactoring unterzogen und den Profiler überarbeitet.

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Das Team hinter der quelloffenen Entwicklungsplattform Mono hat Version 3.6 seines Projekts veröffentlicht. Als eines der Highlights des Release nennen die Entwickler den verbesserten Profiler, der unter anderem von der Integration von Runtime Performance Counters profitieren konnte und zudem Backtraces für den statistischen Modus erstellt. Tracing soll nun zudem auf der ARM-Architektur funktionieren.

Darüber hinaus haben die Entwickler den Class Library Build einem Refactoring unterzogen, sodass sich die Bibliothek demnächst unter Windows wohl ohne cygwin erstellen lassen soll. Der Debugger des Projekts ist nun in der Lage, einfache Eigenschaften zu lesen, ohne ihren Getter aufzurufen, und unterstützt zudem das Wechseln der Zeilen im oberen Frame sowie Zeilen- und Spaltenbereiche. In den Klassenbibliotheken ist nun unter anderem System.IO.Compression implementiert und die Performance soll insgesamt durch Maßnahmen wie bessere Hash-Code-Anwendung bei einigen laufzeitinternen Komponenten und die Nutzung feingranularer Locks besser ausfallen.

Eine komplette Liste aller Änderungen lässt sich den Release Notes entnehmen. Mono 3.6 ist derzeit für Mac OS X, Windows und openSUSE-Linux erhältlich. Es nimmt das .NET-Framework zur Grundlage und soll sich zur Entwicklung von Linux- und Cross-Plattform-Anwendungen nutzen lassen. Mono umfasst sowohl Entwicklerwerkzeuge als auch die Infrastruktur zum Ausführen von .NET-Client- und Serveranwendungen. (jul)