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Mozilla startet "Testpiloten"-Programm

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Die Entwickler der Mozilla Foundation suchen Freiwillige, die als Firefox-"Testpiloten" durchs Web reisen. Sie können sich ein Add-on für den Web-Browser installieren und bekommen dann neueste geplante Funktionen oder Erweiterungen als erste zu sehen. Über das "Add-on" für Firefox 3.5 werden einige Daten über das Nutzerverhalten der Testpiloten an die nun gestartete Testplattform geschickt.

Mozilla beteuert, dabei gehe es nicht darum, mehr über den Nutzer selbst zu erfahren, sondern ein Feedback zu neuen Funktionen zu bekommen. Vor jedem Test können die "Testpiloten" entscheiden, ob bei ihnen eine neue Funktion installiert werden soll. Nach Abschluss eines Tests sollen sie die auf ihrem Rechner aufgezeichneten Daten sichten und entscheiden können, ob sie übermittelt werden dürfen. Die Nutzer können jederzeit auch einen Test abbrechen oder die Teilnahme an dem Programm ganz beenden.

Wer sich das Add-on installiert, wird um ein paar Angaben zu seinem Betriebssystem, zum Ort der Internetnutzung, zur Hardware, zu weiteren Web-Browsern, zur IT-Fachkenntnis sowie zum Alter, Geschlecht und Bildungsstand gebeten. In den Datenschutzhinweisen zum Testprogramm schreibt Mozilla, es würden während der Testphasen "einige Daten" gesammelt, die ausgewertet und veröffentlicht werden sollen. Dabei wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass die Daten aggregiert würden und nicht auf einzelne Nutzer rückschließen ließen.

Mozilla informiert auf einer Webseite auf mögliche anstehende Tests. So könnten sie zum Beispiel zu einer Erweiterung namens Ubiquity herangezogen werden. Dabei würden laut Beschreibung eine Woche lang zunächst einfach nur die Befehle gesammelt, die ein Nutzer während einer Firefox-Sitzung eingibt.

Siehe dazu auch:

(Andreas Wilkens) / (anw)