NGINX Unit 1.2: Mehr Konfigurationsmöglichkeiten

Umgebungsvariablen, PHP-Applikationen, Go-Anwendungsdateien: In NGINX Unit 1.2 sollen alle drei Faktoren einfacher zu konfigurieren sein.

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NGINX Unit 1.2: Mehr Konfigurationsmöglichkeiten

(Bild: nginx.com)

Version 1.2 von NGINX Unit, einem Web- und Applikationsserver für Microservices, ist erschienen. Die neue Version enthält hauptsächlich drei Neuerungen, die sich alle um die Konfiguration drehen: von Umgebungsvariablen, PHP-Applikationen und Go-Anwendungsdateien. Entwickler sollen dabei alle Parameter dynamisch konfigurieren können, ohne laufende Services zu stören oder die Verbindung zu verlieren.

Dank der Neuerungen soll es möglich sein, in NGINX Unit 1.2 Umgebungsvariablen mit der API dynamisch zu verändern. NGINX Unit startet nur die Teile der Applikation neu, deren Variablenliste man geändert hat. Entwickler können ebenfalls den Ort der php.ini-Datei pro Applikation festlegen und auch hier Konfigurationen direkt mit der API vornehmen. Dadurch soll die Einschränkung umgangen werden, dass PHP die php.ini-Datei nur beim Start der Applikation liest.

Zusätzlich ist es nun möglich, Go-Anwendungsdateien mit Argumenten in der Kommandozeile zu modifizieren. Dadurch sollen sich Verbindungsoptionen, Dateipfade oder Datenbank-Hosts definieren lassen. Das NGINX-Team warnt jedoch davor, Passwörter oder andere sensible Daten in der Kommandozeile zu spezifizieren.

Einen genauen Überblick über die Änderungen in NGINX Unit bietet der Change Log. Das Projekt findet sich außerdem auf GitHub. (bbo)