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NPM führt Sponsor-Feature in Paketmanager ein

Open-Source-Entwickler können nun darauf hoffen, für ihre Arbeiten im Umfeld des JavaScript-Paketmanagers npm honoriert zu werden.

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(Bild: Nice to meet you / Shutterstock.com)

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NPM Inc, das Unternehmen hinter dem verbreiteten JavaScript-Paketmanagers npm, ermöglicht es nun, dass Open-Source-Entwickler eine Art von Entschädigung für ihre Arbeit erhalten können. Damit kommt die Firma ihrem Versprechen aus dem Sommer nach, Mittel und Wege zu suchen, um die Arbeiten individueller Entwickler an Open Source zu honorieren beziehungsweise zu monetarisieren.

Zuvor war es damals in Diskussionen darum gegangen, wie sich Open-Source-Entwicklung sowie die Vermarktung und der Support von Open-Source-Software nachhaltig finanzieren lassen. Diese war aus der Situation heraus entstanden, dass das Unternehmen über Werbebannereinblendung im npm-Installer Einnahmen zur Kompensierung der Kosten seiner Open-Source-Entwicklungsarbeit generieren wollte. Wie viele andere Unternehmen mit einem Open-Source-Geschäft tut sich NPM offenbar schwer damit, schwarze Zahlen zu schreiben.

Die jüngsten Codeänderungen bei npm 6.13.0 umfassen den Befehl npm fund <Paketname>. Mit ihm sollen Entwickler, die Pakete für die JavaScript-Laufzeitumgebung Node.js erstellen, mit denen sich Metadaten deklarieren lassen, die beschreiben, wo man sich finanziell an der Entwicklung beteiligen kann. Hierfür muss die package.json-Datei ein funding-Feld erhalten, in das man eine URL eintragen kann, die auf einen Online-Finanzierungsdienst oder eine Website verweist, die Zahlungen akzeptiert. In der Folge lässt sich über npm fund <Paketname> im Browser eines Benutzers der Link für den Zahlungsdienst zur Eingabe von Kreditkarteninformationen und dergleichen öffnen.

Die genaue Bedienung beschreibt eine GitHub-Seite mit weiteren Referenzen. In einem Artikel der IT-Nachrichtenseite The Register wird Isaac Schlüter, einer der Gründer und Co-CTO von NPM, außerdem zur Gesamtsituation solcher Finanzierungsmöglichkeiten befragt. Denn das Unternehmen steht mit seinen Bemühungen nicht allein da. So hatte GitHub im Mai dieses Jahres eine vergleichbare Initiative angekündigt. Mit GitHub Sponsors gibt es einen Button in der Oberfläche des Code-Hosting-Dienstes, mit dem man Entwicklern ebenfalls Geld zukommen lassen kann. In ein ähnliches Horn stoßen Dienste wie
Open Collective und License Zero. (ane)