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NVIDIAs CUDA-Technik bald auch für AMD-GPUs

NVIDIA hat anlässlich der hauseigenen Konferenz GTC [1] in Peking den Quellcode seines auf dem LLVM-Projekt [2] aufgebauten CUDA-Compilers veröffentlicht. Der speziell auf parallele GPU-Berechnungen ausgelegte Compiler ist Teil der CUDA-Entwicklungsplattform [3] und soll die Technik für neue Programmiersprachen und alternative Prozessor-Architekturen zugänglich machen – darunter auch die Grafikprozessoren von AMD und Intel.

Der Compiler ist Teil der erst vor wenigen Tagen vorgestellten CUDA-Version 4.1 [4], bei NVIDIA registrierte Entwickler erhalten kostenlos Zugriff auf den Quellcode [5]. NVIDIA spricht davon, dass man die Plattform so weiter öffne [6] und zitiert Sudhakar Yalamanchili, Professor am Georgia Institute of Technology und Leiter des Ocelot-Projektes [7], mit den Worten, dass die Zukunft der Computerwissenschaften plattformübergreifend sei und das CUDA-Projekt Entwickler auf verschiedenen Prozessor-Architekturen unterstützen würde – darunter namentlich AMD-GPUs und Intel-x86-CPUs.

Aktuell unterstützt das System die Entwicklung unter C und C++, eine Erweiterung der Portland Group [8] (PGI) erlaubt auch Fortran als CUDA-Programmiersprache. Als Zielplattform kommen derzeit NVIDIAs eigene GPUs und x86-Intel-CPUs in Frage. Langfristig will NVIDIA mit der Offenlegung der Technik den Weg zum Exascale-Computig ebnen, sprich deren Einsatz auf Supercomputern und anderen Hochleistungsplattformen. (rl [9])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-1395220

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.gputechconf.cn/page/home-en.html
[2] http://llvm.org/
[3] http://developer.nvidia.com/category/zone/cuda-zone
[4] http://developer.nvidia.com/content/new-cuda-now-available
[5] http://developer.nvidia.com/content/cuda-platform-source-release
[6] http://developer.nvidia.com/content/nvidia-opens-cuda-platform
[7] http://code.google.com/p/gpuocelot/
[8] http://www.pgroup.com/
[9] mailto:rl@ix.de