NativeScript 3.3 bringt eine Chrome-DevTools-Erweiterung für iOS

Die neuste Version des quelloffenen Frameworks zur Mobile-Entwicklung bringt die Unterstützung des Debuggers nun endlich auch für iOS. Außerdem gibt es ein paar CSS-Neuerungen.

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NativeScript 3.3 bringt eine Chrome-DevTools-Erweiterung für iOS
Von
  • Björn Bohn

Mit der Veröffentlichung von NativeScript 3.3 bringt Telerik die Erweiterung der Chrome DevTools um ein Element-Panel auch für iOS – fast fünf Monate, nachdem das Feature für Android verfügbar war. Damit können Entwickler die View-Hierarchien von iOS-Applikationen ansehen und verändern und die Änderungen entsprechend beobachten. Um das Debuggen zu starten, ist lediglich eine Eingabe von tns debug ios -chrome notwendig.

Weitere Änderungen des Frameworks passieren hauptsächlich im Umgang mit Cascading Style Sheets (CSS). Während sich die CSS bisher bei jedem Setzen einer ID oder eines className auf eine View neu hinzufügten, geschieht dies jetzt kurz vor der Ausführung von onLoaded. Dadurch sollen 10 Prozent der View-Instanziierung eingespart werden können. Außerdem können tns-core-modules CSS eines Webpacks jetzt mit einem CSS-Loader oder einem Raw-Loader laden, was das Hinzufügen von CSS in den Snapshot- und Boost-Startzeiten ermöglicht.

Eine ausführliche Liste der Änderungen finden sich im offiziellen Blogpost. Mithilfe des JavaScript-Frameworks können Entwickler plattformübergreifende Mobile-Apps erstellen. NativeScript setzt dabei wie React Native auf eine Kombination aus plattformunabhängiger Anwendungslogik und nativen Steuerelementen. Interessierte können in der heise-Developer-Serie zum Thema die Grundlagen entsprechend erlernen. (bbo)