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NetBeans 7.1 unterstützt JavaFX 2.0

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Oracle hat die neue Version 7.1 seiner Entwicklungsumgebung NetBeans vorgestellt. Wie bereits angekündigt unterstützt die IDE erstmals auch die RIA-Plattform JavaFX, was Oracle als Alleinstellungsmerkmal seiner Entwicklungsumgebung herausstellt. Generell bietet die IDE neue Funktionen für Java-/Java-EE-Entwickler, für Webanwendungen mit CSS3 und PHP und allgemein neue APIs und eine überarbeitete Unterstützung für die Versionskontrollsysteme Git, Mercurial und Subversion.

Um JavaFX für die Interface-Entwicklung mit NetBeans nutzen zu können, muss das JavaFX-SDK separat installiert werden. Damit ist das Feature zunächst vor allem für die Entwicklung unter Windows interessant, für das Oracle die entsprechenden Binaries bereitstellt. Unter Mac OS X können Entwickler derzeit nur eine Preview des SDKs nutzen.

Ein Überblick zu den neuen Funktionen in NetBeans 7.1

Gegenüber NetBeans 7.0.1 ergänzt das Release 7.1 die IDE um noch weitere Funktionen. Im Java-Editor steht ein neues Stapelverarbeitungs-Tool für Refactorings zur Verfügung und es gibt einen neuer Debugger für JavaFX- und Swing-Komponenten. Zudem unterstütze NetBeans 7.1 jetzt die Anwendungsserver GlassFish 3.1.1 und WebLogic 12c. Java-EE-Entwickler sollen von einer Unterstützung der JSF-Komponentensammlung sowie Verbesserungen bei den Web Services und der Java Persistence profitieren.

Für Webentwickler gibt neue CSS-3-Funktionen (inkl. Code-Completion im Editor und eine Dokumentation), die PHP-Debugging-Fähigkeiten seien überarbeitet worden und in der Entwicklung von PHP-Anwendungen könnten nun auch Smarty-Templates genutzt werden.

Nähere Details zur aktuellen Version der NetBeans-IDE liefern die Release Notes. Die Entwicklungsumgebung steht kostenfrei unter netbeans.org zum Download zur Verfügung. (rl)